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Protest vor erster Verhandlungsrunde!

Tarifrunde Öffentliche Banken BB

Protest vor erster Verhandlungsrunde!

ver.di-Aktion am 23.06.2021
Banken-Streik am 20.6.2019 in Hamburg Reinhard Schwandt Protest vor erster Verhandlungsrunde!  – Tarifrunde Öffentliche Banken BB


Mit der ersten Verhandlungsrunde haben heute die Tarifverhandlungen mit dem Bundesverband öffentlicher Banken (VöB) begonnen. Bereits am frühen Morgen protestierten vor dem Verhandlungshotel 100 Kolleginnen und Kollegen (Investitionsbank Berlin, Investitionsbank Brandenburg, Berliner Sparkasse, S-Servicepartner Berlin, LBS Ost) in ihrer Freizeit für ein höheres Gehalt, für Nachwuchsförderung und Regelungen für die Arbeit im Homeoffice.  Auch Kolleginnen und Kollegen der Deutschen Bank AG und der Commerzbank zeigten sich solidarisch mit den Protestierenden.

Jan Duscheck (ver.di Verhandlungsführer) machte in seiner Rede an die Kolleginnen und Kollegen deutlich, dass die Einsparungen, die auf Arbeitgeberseite durch mobiles Arbeiten entstehen, auch bei den Beschäftigten ankommen müssen. Er machte klar, dass ver.di es nicht zulassen wird, dass Arbeitsstättenkosten von Unternehmen zu den Beschäftigten wandern, sondern im Gegenteil zusätzliche Kosten, die bei den Beschäftigten durch Homeoffice entstehen, kompensiert werden müssten. Falls der VöB abermals einen Angriff auf die Samstagsarbeit starten, oder die Entgeltbedingungen verschlechtern würde, stimmte Jan Duscheck auf eine konfliktreiche Tarifrunde ein. Klar wurde in der Rede auch, dass ein Fokus der aktuellen Tarifrunde in dem Kampf für eine echte verbindliche Übernahmeregelung für Azubis liegen wird, sowie in der Durchsetzung eines Anspruches auf ein digitales Endgerät für die Ausbildung oder das duale Studium.

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