1.300 Beschäftigte beteiligen sich an Petition zur Hauptstadtzulage

25.04.2024
Petition Hauptstadtzulage

Anlässlich des traditionellen Arbeitnehmerempfangs des Regierenden Bürgermeisters vor dem 1. Mai (dieses Jahr am 29.04.) erneuert die Gewerkschaft ver.di ihre Forderung, die Hauptstadtzulage an alle Beschäftigten zu zahlen, die im Verantwortungsbereich des Landes Berlin tätig sind. Bisher bekommen nur die Beschäftigten der Landes- und Bezirksverwaltung und der Kita-Eigenbetriebe die Zulage. ver.di fordert die Ausweitung auf die Beschäftigten der Freien Träger, der Hochschulen und anderer rechtlich eigenständigen Betriebe des Landes Berlins .

Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, übergeben die ver.di-Aktiven der Freien Träger auf dem Arbeitnehmerempfang eine Fotopetition der Beschäftigten bei freien Trägern an den Regierenden Bürgermeister von Berlin Kai Wegner, an der sich ca. 1.300 Beschäftigte beteiligt haben.

„Wir leisten die gleiche Arbeit wie unsere Kolleg*innen, die direkt beim Land Berlin beschäftigt sind. Eine zwei-Klassengesellschaft in Bezug auf die Hauptstadtzulage ist eine Respektlosigkeit gegenüber uns Beschäftigten bei den Freien Trägern. Als Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen, Integrationshelfer*innen und in vielen anderen Berufen, leisten wir jeden Tag unseren Beitrag zum Funktionieren dieser Stadt. Wir erwarten, dass dies von der Politik nicht nur in Sonntagsreden gewürdigt wird, sondern auch in der Bezahlung zum Ausdruck kommt. Deshalb fordern wir die Hauptstadtzulage für alle. Der Arbeitnehmerempfang ist für den Regierenden Bürgermeister eine gute Gelegenheit sich zum Prinzip ‚gleicher Lohn für gleiche Arbeit‘ zu bekennen.“ erklärt Sophie Schmidt, beschäftigt als persönliche Assistentin für Menschen mit Behinderung bei Neue Lebenswege und aktiv im ver.di-Netzwerk „freie Träger, faire Löhne“.