Veranstaltungen Berlin-Brandenburg

Jubiläum Bona Peiser

25.04.2014, 15:00Köpenicker Straße 30, 10179 Berlin

Jubiläum Bona Peiser

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Festprogamm 

15.00 Uhr       Begrüßung durch Roland Tremper, stellvertretender ver.di-Landesbezirksleiter

15.10 Uhr       Grußworte von Monika Müller, Bürgerverein Luisenstadt e.V.

15.20 Uhr        „Sie war die Erste, die diesen Weg ging“ - Monika Fomenko, Mitglied der Bundesfachgruppe Archive, Bibliotheken, Dokumentationsstellen

15.30 Uhr        Einführung in Leben und Werk von Bona Peiser durch Frauke Mahrt-Thomsen,
ehem. Leiterin der Bona-Peiser-Bibliothek.

16.00 Uhr        Kleiner Umtrunk und Gespräche, u.a. über die Zukunft der Berliner Stadtteilbibliotheken.                  

 

Im Anschluss – gegen 16.30 Uhr – gibt es die Möglichkeit, an einem Stadtrundgang zu den Wohn- und Arbeitsstätten Bona Peisers in der Luisenstadt teilzunehmen.

Dauer: ca. 2 Std (Endpunkt: U-Bhf. Prinzenstraße / BVG-Karte erforderlich)

 

Bona Peiser (26.04.1864-17.03.1929) war die erste Frau in Deutschland, die hauptberuflich in einer Bibliothek gearbeitet hat. Sie wurde zur Wegbereiterin der Bücher- und Lesehallen-Bewegung und der Frauenarbeit in deutschen Bibliotheken. Lebenslang setzte sie sich für die Qualitätssicherung  des bibliothekarischen Berufs ein und für die Interessenvertretung ihrer Kolleginnen und Kollegen. Nicht nur in der Lesehalle der Deutschen Gesellschaft für Ethische Kultur, sondern auch in der Bibliothek des Kaufmännischen Verbandes für weibliche Angestellte wurde sie zur Ausbilderin einer ganzen Generation bibliothekarisch arbeitender Frauen. Ihre Wohn- und Arbeitsstätten befanden sich ab 1875 bis 1908 gänzlich zwischen Spree und Landwehrkanal, in der Luisenstadt.

 

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