Pressemitteilungen

Warnstreiks in der Brief-, Verbund- und Paketzustellung in Brandenburg …

Warnstreiks in der Brief-, Verbund- und Paketzustellung in Brandenburg (176)

11.09.2020

Nach den erfolgreichen Warnstreiks in den Briefzentren und in der Berliner Brief-und Paketzustellung in den vergangenen Tagen, ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Berlin-Brandenburg die ca. 800 Tarifbeschäftigten Brandenburger Brief- und Paketzustellung am heutigen Samstag zu ganztägigen Warnstreiks – überwiegend beginnend ab 06:00 Uhr - auf. Betroffen sind Paketzustellbasen in Potsdam und Kleinmachnow, sowie die Brief- und Verbundzustellung in ganz Potsdam, Luckenwalde, Fürstenwalde, Neuenhagen, Beeskow, Storkow und Frankfurt / Oder.  

ver.di will mit den Warnstreiks den Druck auf die Deutsche Post AG erhöhen, nachdem die Arbeitgeber auch in der zweiten Runde am 3./4. September kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt haben. ver.di fordert für die insgesamt rund 140.000 Tarifbeschäftigten eine lineare Erhöhung von 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten, außerdem eine monatliche Erhöhung um 90 Euro für die Auszubildenden und Dual-Studierenden.

Die Post AG konnte nach eigenen Angaben ihren Gewinn im Bereich Post und Paket im ersten Halbjahr um knapp 50 Prozent steigern und ist damit wirtschaftlich erfolgreich durch die Pandemie-Krise gekommen. Die Beschäftigten tragen durch ihren tagtäglichen Einsatz im Dienst der Postkunden maßgeblich zu diesem Unternehmenserfolg bei. Deshalb haben sie den berechtigten Anspruch, mit ordentlichen Lohnerhöhungen daran beteiligt zu werden.

ver.di fordert von der Arbeitgeberin die Unterbreitung eines verhandlungsfähigen Angebots in der nächsten Runde am 21./22. September 2020.

Für inhaltliche Rückfragen:
Benita Unger – ver.di-Fachbereichsleiterin Postdienste Berlin-Brandenburg (Tel. mobil:  0160 – 154 38 20).

Pressenachfragen vor Ort können vor dem Zustellstützpunkt in der Neuendorfer Str. 45, 14480 Potsdam und vor der Kulturfabrik Fürstenwalde, Domplatz 7, 15517 Fürstenwalde, jeweils ab 08:00 Uhr beantwortet werden. Kontakt in Fürstenwalde: Axel Kronbügel 0170-574 85 38.

 

Pressekontakt

Pressestelle
ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg
Pressesprecher/in: Dr. Andreas Splanemann
Köpenicker Str. 30
10179 Berlin
presse.bb@verdi.de
Tel.: 030/8866-4111
Fax: 030/8866-4905