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Tarifverhandlungen mit Krankenhäusern wegen Corona-Pandemie …

Tarifverhandlungen mit Krankenhäusern wegen Corona-Pandemie verschoben (40)

26.03.2020

Zahlreiche geplante und schon terminierte Tarifverhandlungen mit diversen Krankenhäusern und Trägern von Gesundheitseinrichtungen sind krisenbedingt in diesen Tagen abgesagt oder verschoben worden. So sind in Berlin die Tarifverhandlungen bei der AWO in Berlin oder den DRK Kliniken in Berlin ins Stocken geraten bzw. können gar nicht richtig gestartet werden.

Verhandlungstermine bei den laufenden Tarifverhandlungen mit der Städtischen Krankenhaus Eisenhüttenstadt GmbH, mit der Lausitz Klinik Forst GmbH und mit der Klinikum Niederlausitz GmbH wurden wegen der Corona-Pandemie auf spätere Termine verschoben.

In vielen Bereichen bedeutet dies, dass erwartete Tariferhöhungen bzw. –Anpassungen durch die Absage von Verhandlungen zunächst ausbleiben. ver.di geht davon aus, dass die Tarifverhandlungen – sobald dies die Situation wieder zulässt, unverzüglich wieder anlaufen und die dann zu tätigenden Abschlüsse die verschobenen Erhöhungen einbeziehen. Gerade die Gesundheitsbereiche sind bereits jetzt enorm belastet und werden auch in den kommenden Monaten einen großen Teil der Krisenauswirkungen zu bekämpfen haben. Die Beschäftigten erwarten daher nicht nur eine moralische, sondern auch eine spürbare finanzielle Aufwertung.

Für Rückfragen:
Meike Jäger, Landesfachbereichsleiterin Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen, Tel.: 030 / 88 66 5250, mobil: 0170 / 794 81 97, Mail: meike.jaeger@verdi.de und  Ralf Franke, ver.di-Gewerkschaftssekretär, Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen, Tel.: 0355-478 58-15, mobil: 0171-867 35 50, Email: ralf.franke@verdi.de .

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