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    Warnstreik beim Humanistischen Verband am !8. November 2020 in …

    Warnstreik beim Humanistischen Verband am !8. November 2020 in Berlin (224)

    16.11.2020

    Für den kommenden Mittwoch, den 18. November 2020 ruft ver.di die Beschäftigten beim Humanistischen Verband in Berlin erneut zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Gestreikt wird u.a. in Kitas, Jugend- und Kultureinrichtungen, der Verwaltung und im Hospiz.

    Im Jahr 2017 haben Arbeitgeber und Gewerkschaften gemeinsam eine Orientierung an den Tarifwerken des Öffentlichen Dienstes vereinbart. „Drei Jahre hat der Arbeitgeber aber die Verhandlungen verschleppt. Auch nach den letzten beiden Streiktagen hat der Arbeitgeber nicht reagiert. Stattdessen versucht er weiter, den Betriebsrat unter Druck zu setzen und die Belegschaft zu spalten. Ein weiterer Streik ist daher unvermeidbar, um den Arbeitgeber zurück zur Vernunft und wieder an den Verhandlungstisch zu holen und den Tarifvertrag wieder in Kraft zu setzen“, sagt Ivo Garbe, ver.di-Verhandlungsführer. Nach Einschätzung von ver.di will der Arbeitgeber offenbar den ihm lästigen Tarifvertrag endlich los werden und betreibt Tarifflucht.

    ver.di fordert in dem Tarifkonflikt die Wiederinkraftsetzung des Tarifvertrages, eine Erhöhung der Entgelte rückwirkend zum 1. Januar 2020 um 6 Prozent, sowie perspektivisch die Angleichung an die Einkommen, wie sie beim Land Berlin für vergleichbare Tätigkeiten üblich sind.

    Nach einseitigem Abbruch der Verhandlungen durch den Arbeitgeber ruft ver.di für Mittwoch zum dritten Streiktag beim HVD auf. Dazu wird vor der HVD-Zentrale eine Bühne mit einer Riesen-LED-Streik-Wall (4,50m x 7m) aufgebaut, auf der die Streikenden digital zu sehen sein werden. Angesichts der Corona-Lage wird das live-Programm vor Ort per Kamera übertragen.

    Der HVD ist in Berlin ein großer und einflussreicher freier Träger mit gut 1.400 Beschäftigten in 24 Kitas, Familienzentren, der Jugendhilfe, 2 Hospizen, Sozial- und Kultureinrichtungen sowie rund 450 Lebenskundelehrer/innen. Seit Bestehen des Tarifvertrags (2001) wird der Tarifvertrag gemeinsam von der GEW und ver.di verhandelt.

    Hinweis:
    Die Veranstaltung eignet sich auch zur Fotoberichterstattung, vor Ort werden auch Streikende sein, die für Gespräche/Interviews zur Verfügung stehen. Veranstaltungsort: Wallstraße 61-65, 10179 Berlin, Veranstaltungszeit: ca. 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr.

    Für Rückfragen:
    Ivo Garbe, ver.di-Landesbezirksfachbereich Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen, Tel: 030 88 66 52 61 und mobil: 0151 / 520 165 26.

                                                                

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