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ver.di unterstützt Betriebsrat bei Vattenfall

ver.di unterstützt Betriebsrat bei Vattenfall

09.12.2021

Die Vattenfall Wärme Berlin AG hat eine Herabgruppierung eines Betriebsratsmitgliedes um eine Gehaltsgruppe vorgenommen und dies damit begründet, dass der betreffende Beschäftigte regelwidrig eingruppiert sei. Gegen dieses Vorgehen des Arbeitgebers hat der Beschäftigte mit Unterstützung von ver.di geklagt.

In der Urteilsbegründung hat das Arbeitsgericht Berlin am 02.12.2021 mit Aktenzeichen 8CA7105/21 festgestellt, dass die Herabgruppierung zurückgenommen werden muss, da keine Vorteilsnahme vorliege und die Eingruppierung der Entwicklung von Vergleichsgruppen entspreche.

„Wir werten das Vorgehen gegen unseren Kollegen als Behinderung seiner Arbeit im Betriebsrat. Daher begrüßt ver.di die Entscheidung des Arbeitsgerichts und, dass damit die Vattenfall-Arbeitgeber in ihre Schranken verwiesen worden sind“, betont Robin Marks, der für den Vattenfall-Konzern zuständige ver.di-Betreuungssekretär. Die Gewerkschaft verurteilt alle Versuche, aktive Beschäftigte in Betriebsräten und in Gewerkschaften, die enormes Engagement im Betrieb und ihrer Freizeit an den Tag legen, wegen vermeidlicher Vorteilsnahme in Gerichtsverfahren zu zwingen und dadurch in ihrer Integrität zu schädigen.

Mitbestimmung ist ein hohes Gut und ein Erfolgsmodell der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland, das nicht durch kurzsichtige einzelbetriebliche Interessen beschädigt werden darf.

Für Rückfragen:
Robin Marks, ver.di-Gewerkschaftssekretär, ver.di-Bezirk Berlin, Fachbereich 2 - Ver- und Entsorgung, Tel.: 0160 / 923 72 477.

Pressekontakt

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