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Studentische Beschäftigte

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Studentische Beschäftigte

(92) 17.05.2018

Große Demonstration bildet Höhepunkt des Streiks der studentischen Beschäftigten  

Der einwöchige Streik der studentischen Beschäftigten an den Berliner Hochschulen erreicht heute mit einer großen Demonstration seinen vorläufigen Höhepunkt. Über 1000 Demonstrierende ziehen von der Beuth Hochschule im Wedding bis zur TU Berlin und verbinden damit symbolisch eine Universität und eine ehemalige Fachhochschule. 

ver.di-Verhandlungsführer Matthias Neis zieht eine positive Bilanz: "Die heutige Demonstration ist eine der größten von Hochschulbeschäftigten seit vielen Jahren. Das und die hohe Beteiligung an den ersten drei Streiktagen zeigt uns deutlich, dass die Beschäftigten voll hinter unserer Entscheidung stehen, die Streiks auszuweiten.  Die zentrale Streikversammlung am Dienstag hat sich klar für weitere Streiks ausgesprochen, solange die Arbeitgeberseite nicht endlich einlenkt." 

Tom Erdmann, Vorsitzender der GEW BERLIN: 

„Die Auswirkungen der Streiks sind schon jetzt in vielen Bereichen der Hochschulen deutlich spürbar. Tutorien fallen aus, Bibliotheken bleiben geschlossen oder müssen ihre Öffnungszeiten einschränken, Computer- und Servicezentren sind dicht. Die Hochschulleitungen müssen endlich aufwachen und ein deutlich besseres Angebot vorlegen. In der nächsten Verhandlungsrunde am 24. Mai haben sie die Chance dazu. Sonst wird der Betrieb bald ganz stillstehen. Die Zeit des Hinhaltens ist vorbei.“ 

Der Warnstreik wird zunächst noch bis zum Samstag fortgesetzt. 

Für Rückfragen:
Matthias Neis, Leitung Bundesarbeitsgruppen Hochschulen, Forschung, ABD
Fachbereich Bildung, Wissenschaft und Forschung, Tel.-Nr.: 0175/2686182

 

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