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ver.di und die Corona-Krise: Geschäftsstellen ohne Publikumsverkehr …

Coronavirus

ver.di und die Corona-Krise: Geschäftsstellen ohne Publikumsverkehr (34)

19.03.2020

„Die Corona-Krise stellt uns alle vor völlig neue Herausforderungen, wir werden aber alles Notwendige tun, um unsere Mitglieder aber auch unsere Beschäftigten zu schützen. Wir werden aber andererseits auch unseren Betrieb – soweit das möglich ist – aufrechterhalten“, sagte heute Frank Wolf, ver.di-Landesbezirksleiter. Ab sofort sind in Berlin und Brandenburg die ver.di-Geschäftsstellen für den Publikumsverkehr geschlossen. „Trotzdem läuft die Arbeit natürlich weiter, wir bitten alle, die mit uns in Kontakt treten wollen, dafür das Telefon zu benutzen oder uns eine eMail zu schreiben“, so der ver.di-Landesbezirksleiter. Mit dieser Maßnahme will ver.di dazu beitragen, die Infektionsrisiken zu senken. Seit Anfang der Woche sind zudem alle ver.di-Veranstaltungen in Berlin und Brandenburg zunächst bis zum 19. April 2020 abgesagt werden. Das betrifft u.a. Vorstands- und Mitgliedersitzungen sowie Beratungstermine.

„Bedingt durch die Krise sehen wir aber auch einen steigenden Beratungsbedarf. Es gibt zahlreiche Rechtsfragen, die die neue Situation betreffen. Außerdem machen sich natürlich viele unserer Mitglieder Sorgen um ihre berufliche Zukunft“, so Frank Wolf. Die Gewerkschaft unterstütze mit ganzer Kraft mit ihren Beratungs- und Hilfsangeboten ihre Mitglieder in den Krisenzeiten.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), mit 165.000 Mitgliedern eine der mitgliederstärksten Organisationen in Berlin-Brandenburg, wolle ihren Beitrag leisten, um die Krise – so gut es geht – zu bewältigen.

Pressemitteilung 34/2020