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(168) 08.11.2018

Tarifverhandlungen für Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH  

Am gestrigen Mittwoch, dem 07. November 2018 hat die 2. Tarifverhandlung zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der WBM – Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbh über einen neuen Anwendungstarifvertrag stattgefunden. Dabei legte die Arbeitgeberseite endlich ein verhandlungsfähiges Angebot zum Einstieg in die 37-Stunden-Woche vor, das zwar noch kein annehmbares Gesamtpaket darstellt, allerdings deutlich macht, dass eine Einigung möglich ist. Noch fehlt allerdings ein Angebot zur Entgelterhöhung.  

Der bisherige, zum 31. Dezember 2017 gekündigte Tarifvertrag sah Abweichungen gegenüber dem branchenüblichen Flächentarifvertrag für die rund 380 Beschäftigten im Umfang von 2,5 Stunden die Woche mehr und eine zeitliche Verzögerung von einem Jahr bei der Entgelterhöhung vor. Dies macht für jeden Beschäftigten rund 3.500 Euro im Jahr aus.  

ver.di fordert eine sofortige Umsetzung der Tariferhöhungen aus dem Flächentarifvertrag, die Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 37 Stunden pro Woche sowie den Ausgleich der finanziellen Verluste, die den Beschäftigten in den letzten Jahren entstanden sind. Darüber hinaus fordert ver.di eine Regelung ausschließlich für ver.di-Mitglieder.  

„Die Beschäftigten verzichten seit vielen Jahren. Nun ist es Zeit, dass sie an den guten wirtschaftlichen Ergebnissen der WBM beteiligt werden und die Ungerechtigkeiten gegenüber den Beschäftigten in den anderen landeseigenen Wohnungsgesellschaften endlich abgeschafft werden.“, sagt Carla Dietrich, ver.di-Verhandlungsführerin.  

Für Rückfragen: Carla Dietrich, ver.di-Verhandlungsführerin, mobil: 0170 / 17 71 263.

 

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