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    Private Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH lehnt Corona-Sonderzahlung …

    Private Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH lehnt Corona-Sonderzahlung ab (238)

    07.12.2020

    In vielen Bereichen des öffentlichen Dienstes – so auch in Krankenhäusern – erhalten Corona-Sonderprämien. So wird z.B. den Beschäftigten der Stadtverwaltung Frankfurt (Oder) oder den des Bergmann-Klinikums in Potsdam eine steuerfreie Corona-Sonderzahlung zwischen 300 EUR bis 600 EUR gewährt. Die ver.di-Tarifkommission in der Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH hat am Ende November 2020 für die rund 1.350 nichtärztlichen Beschäftigten ebenfalls eine steuerfreie Corona-Sonderzahlung in Höhe von 400 EUR bis 600 EUR, zahlbar noch im Dezember 2020, gefordert. Gleichzeitig hatte die ver.di-Tarifkommission signalisiert, bei Zahlung der Corona-Sonderzahlung im Dezember 2020 die Tarifforderungen für die kommende Tarifrunde nicht ab 1. Januar 2021 sondern erst ab 1. April 2021 zu erheben.

    Die Klinikleitung hat hingegen in Abstimmung mit dem Vorstand der RHÖN-KLINIKUM AG die Forderung nach einer steuerfreien Corona-Sonderzahlung abgelehnt.

    „Die Beschäftigten im Klinikum Frankfurt (Oder) und somit das Pflegepersonal, die Therapeuten, die Medizinisch-Technischen-Assistentinnen und -Assistenten, die Verwaltungskräfte und die Service-Kräfte haben ebenfalls die Corona-Sonderzahlung im Dezember 2020 verdient, so wie andere Beschäftigte in Stadtverwaltungen oder in den kommunalen Kitas, bei der Bundesagentur für Arbeit und beim Nahverkehr in Frankfurt (Oder)", so  Frank Ploß, der für das Gesundheitswesen in Nordostbrandenburg zuständige ver.di-Gewerkschaftssekretär aus Frankfurt (Oder).

    Das städtische Klinikum Frankfurt (Oder) wurde zum 1. Januar 2002 an die RHÖN-KLINIKUM AG verkauft. Die RHÖN-KLINIKUM AG gehört seit diesem Jahr zum Asklepios-Konzern. Asklepios hält 85 Prozent der RHÖN-KLINIKUM AG und ist somit auch Eigentümer der Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH.

    Für Rückfragen:
    Frank Ploß, ver.di-Gewerkschaftssekretär, ver.di-Bezirk Nordostbrandenburg, Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen, Mobil: 0171-5337246, E-Mail: frank.ploss@verdi.de

     

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