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(218) 12.12.2019

Warnstreik bei uni-assist e.V. 

Für den heutigen Donnerstag, den 12. Dezember 2019, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die rund 140 Berliner Beschäftigten von uni-assist e.V., einem Dienstleister der deutschen Hochschulen, zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. ver.di fordert neben der Anwendung des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD Bund) eine Reduzierung der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit, verlässliche und transparente tarifvertragliche Regelungen im Umgang mit Befristungen und Entfristungen sowie eine Vorteilsregelung für ver.di Mitglieder. 

Nach langen Verzögerungen auf Seiten von uni-assist e.V. begannen Ende November 2019 Tarifverhandlungen zwischen uni-assist e.V., dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) Berlin und ver.di. Die inhaltlichen Positionen liegen noch weit auseinander. Dazu kommt, dass auf Arbeitgeberseite die Folgetermine für weitere Verhandlungen nur in großen Abständen angeboten werden. Noch im Juli hieß es vom KAV Berlin und uni-assist e.V., man könne ohne neue Geschäftsführung noch nicht verhandeln; im November hieß es nun, die neue Geschäftsführung müsse sich erst einarbeiten. Jana Seppelt, ver.di Verhandlungsführung: „Das Vertrauen der Kolleginnen und Kollegen bei uni-assist e.V. darauf, nun endlich in zügige und zielgerichtete Verhandlungen eintreten können, wird gerade wieder auf eine harte Probe gestellt. Es muss Verlass darauf sein, dass uni-assist e.V. wirklich ergebnisorientiert mit uns verhandeln will.“ 

Streiklokal: Das Streiklokal befindet sich im Münzenbergsaal in den Räumen der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin (Nähe Ostbahnhof). Von 11 bis 14 Uhr stehen Aktive für Interviews zur Verfügung. 

Für Rückfragen: Jana Seppelt, ver.di-Verhandlungsführerin, mobil: 0151 / 15 94 88 42.  

Weitere Infos: https://verdi-uni-assist.de/

 

 

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