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(70) 24.04.2015

Postbankunternehmen in Berlin und in Teilen Brandenburgs:
Dreitägiger Streik ab Montag, 27. April 2015  

ver.di ruft die rund 1.200 Beschäftigten der Postbank AG, der Postbank Filialvertrieb AG und der Postbank Firmenkunden AG in Berlin, in Schwedt, Neuruppin, Oranienburg, Eberswalde und Potsdam zu einem dreitägigen Streik auf. Der Streik wird am Montag, dem 27. April 2015 um 06:00 Uhr beginnen und am 29. April 2015 offiziell um 21:30 Uhr enden. 

Anlass für den Streik in den Postbankunternehmen ist der bislang erfolglose Verlauf bei den Verhandlungen zum Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen. Zurzeit besteht keine Aussicht auf einen weiteren Verhandlungstermin. Die Beschäftigten erwarten von den Arbeitgebern der Postbank und dem Mutterkonzern Deutsche Bank endlich ein verhandlungsfähiges Angebot und die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze. Die Zukunft der Postbank soll durch neue strategische Entscheidungen der Deutschen Bank entschieden werden, dies verunsichert die Beschäftigten in einem hohen Maße. Deshalb ist es den Arbeitnehmern besonders wichtig, noch vor abschließenden Strategieentscheidungen die Sicherheit für ihre Arbeitsplätze tarifvertraglich zu regeln. In Betriebsversammlungen der Postbankunternehmen Berlin hat der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske erst kürzlich auf die Notwendigkeit zur Beteiligung an diesen Streikaktionen hingewiesen , die Beschäftigten zur Teilnahme aufgefordert und die Beamten darauf verwiesen, dass sie sich grundsätzlich nicht als Streikbrecher einsetzen lassen müssen. 

Der dreitägige Streik wird mit erheblichen Beeinträchtigungen für die Kunden in den Postbank-Filialen verbunden sein. 

Hinweis: Am Montag, dem 27. April 2015 findet ab 10:00 Uhr vor dem Postbank – Haus am Halleschen Ufer 60, 10963 Berlin, eine zentrale Streikkundgebung statt. ver.di erwartet zu dieser Streikversammlung 600 bis 800 Teilnehmende.  

Für Rückfragen:
Christina Förster , ver.di Gewerkschaftssekretärin im Fachbereich Finanzdienstleistungen,
mobil: 0170 / 57 48 549.

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