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(29) 11.03.2015

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Tarifverhandlungen ergebnislos – weiterer Streik in Berlin am 12. März

Die dritte Verhandlungsrunde für die rund 9.500 Beschäftigten der Postbank Filialvertrieb AG endete am 4. März 2015 ohne Ergebnis. Die Arbeitgeberseite sah sich weder in der Lage, eine Aussage zum Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen noch zu einer angemessenen Tariferhöhung zu treffen. Diese Verzögerungstaktik ist enttäuschend und für die Beschäftigten nicht nachvollziehbar.

Diese Verweigerungshaltung der Arbeitgeberseite führt nun dazu, dass die bundesweiten Streik-und Warnstreikaktionen fortgesetzt werden. Auch die ca. 1.400 Mitarbeiter am Standort Berlin werden sich an Streikaktionen beteiligen. Am nächsten Streiktag, dem kommenden Donnerstag, dem 12. März 2015 werden daher mindestens 20 Postbank-Filialen, verteilt über das ganze Stadtgebiet, bestreikt. Es gibt um 10:00 Uhr, direkt vor dem Haus der Deutschen Bank in der Otto-Suhr-Allee 6-16 in Berlin-Charlottenburg, eine zentrale Streikkundgebung.

Die Beschäftigten sind in großer Sorge um ihre Arbeitsplätze, täglich gibt es neue Meldungen zum Verkauf oder Teilverkauf des Unternehmens oder neuer Strategien der Deutschen Bank. ver.di fordert hingegen die Verlängerung des Kündigungsschutzes bis 2020, eine Tariferhöhung von fünf Prozent und die Angleichung der Ausbildungsvergütung auf das Postbankniveau, sowie die Weiterführung der Postbankzulage.

Die Tarifverhandlungen gehen am 17./18. März 2015 weiter. Bis dahin werden viele kleine und große Aktionen den Arbeitgeber daran erinnern, ein deutlich verbessertes Verhandlungspaket für die nächste Runde zu schnüren.

Für Rückfragen:

Christina Förster, zuständige ver.di-Gewerkschaftssekretärin im Fachbereich Finanzdienstleistungen, mobil: 0170 / 57 48 549.

 

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