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Berliner Zoo und Tierpark Friedrichsfelde

Besondere Dienstleistungen

Berliner Zoo und Tierpark Friedrichsfelde

(201) 30.10.2019

Berliner Zoo und Tierpark Friedrichsfelde – Warnstreiks am 31. Oktober 2019 

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft alle Beschäftigten im Berliner Aquarium, Zoo und im Tierpark Friedrichsfelde am Donnerstag, dem 31. Oktober 2019 in den ganztägigen Warnstreik. Diese Aktion ist der erste ganztägige Warnstreik in den drei Einrichtungen überhaupt. 

Anlass für den Warnstreik sind die bislang erfolglosen Tarifverhandlungen für die rund 500 Beschäftigten. Die Entgelttabellen sind bereits zum 30. September gekündigt worden, bisherige Arbeitgeberangebote bleiben weit hinter den Erwartungen der Beschäftigten zurück. ver.di fordert eine monatliche Entgelterhöhung um 200,00 € brutto rückwirkend zum 1. Oktober 2019. Ab dem 1. Januar 2020 soll dann ein Tarifvertrag eingeführt werden, der die Entgeltregelungen des Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes (TVöD) übernimmt und der zunächst die Gehälter auf mindestens 94 Prozent des TVöD-Niveaus heranführt. 

„Wir fordern langfristig eine vergleichbare Bezahlung der Berliner Zoo- und Tierpark-Beschäftigten mit denen anderer kommunaler zoologischer Gärten. Das Berliner Unternehmen ist wirtschaftlich erfolgreich, es ist nun Zeit, dass die harte Arbeit der Beschäftigten finanziell aufgewertet wird“, so Benjamin Roscher, zuständiger ver.di-Fachbereichsleiter. 

Während des Warnstreiks muss mit starken Einschränkungen gerechnet werden. Es kann zu langen Wartezeiten an den Kassen kommen, gegebenenfalls bleiben Tierhäuser geschlossen und stehen den Besuchern nicht zur Verfügung. Die Tiere sind vom Streik nicht betroffen, die fachgerechte Versorgung aller Tiere auch während des Streiks ist sichergestellt. 

Hinweis für Pressevertreter/innen:
Am Donnerstag, dem 31. Oktober 2019 wird um 11.00 Uhr am Zoologischen Garten vor dem Löwentor (Eingang schräg gegenüber vom Bahnhof Zoo) eine Kundgebung stattfinden, zu der Pressevertreter/innen herzlich einladen sind. Es gibt dort die Gelegenheit, sich über die Tarifauseinandersetzung zu informieren, Interviews zu führen und Foto- bzw. Filmaufnahmen zu machen.

Für Rückfragen: Sabine Kestner-Furcht, zuständige ver.di-Gewerkschaftssekretärin, mobil: 0170 / 57 48 576.

 

Pressekontakt

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