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(122) 14.05.2019

ver.di: Zweiter Berlin-Brandenburger Banken-Streik am 17. Mai 2019 

Für den kommenden Freitag, den 17. Mai 2019 hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Beschäftigte der Landesbank Berlin, der Berliner Sparkasse, Landesbank Berlin Holding, Deutschen Bank AG, Commerzbank AG Berlin Hyp, Investitionsbank Berlin, TARGOBANK, UniCredit Bank/Hypovereinsbank, Deutsche Kreditbank sowie der LBS Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin - Hannover und einige Servicedienstleister der Banken wie z.B. den S-Servicepartner Berlin in Berlin sowie  in Brandenburg die Beschäftigten der Investitionsbank des Landes Brandenburg, der LBS Ost der sowie einige Filialen der Commerzbank AG zum ganztägigen Warnstreik aufgerufen. 

Die zentrale Streikkundgebung findet um 10.00 Uhr in Berlin am Hackeschen Markt vor dem Gebäude des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. statt. 

Anlass für den Warnstreik sind die stockenden bundesweiten Tarifverhandlungen für die rund 200.000 Beschäftigten bei den privaten und öffentlichen Banken. 

ver.di fordert in dieser Tarifrunde 6 Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Für Beschäftigte mit einer übertariflichen Bezahlung will ver.di eine entsprechende Dynamisierung der Gehälter durchsetzen. Für Auszubildende fordert die Gewerkschaft eine Erhöhung der Vergütung um 100 €. In den immerhin drei Verhandlungsrunden haben die Arbeitgeber kein akzeptables Angebot gemacht. Nach Vorstellungen der Arbeitgeber soll es zunächst sechs Nullmonate geben und dann drei Erhöhungsschritte - 1,4 Prozent – 1 Prozent und 1 Prozent - im Lauf von drei Jahren. „Dieses Angebot entspricht umgerechnet einer Gehaltssteigerung von rund 0,97 Prozent pro Jahr und den Beschäftigten würde hiermit ein Reallohnverlust drohen“, sagte Sebastian Orthmann, zuständiger ver.di-Gewerkschaftssekretär. „Was die Arbeitgeberseite hier angeboten hat ist so gering, dass deswegen die Bankbeschäftigten in Berlin und Brandenburg aber auch an vielen anderen Orten in Deutschland auf die Straße gehen, demonstrieren und streiken“, so Orthmann weiter. 

ver.di will in der Tarifrunde neben einer deutlichen Gehaltserhöhung vor allem über Arbeitsbelastung und Weiterbildung verhandeln. Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt bei den Banken sehr rasch und tiefgreifend, darum fordert ver.di einen verbindlichen Anspruch der Beschäftigten auf Weiterbildung. 

Für Rückfragen: Sebastian Orthmann, ver.di-Gewerkschaftssekretär, mobil: 0170 / 57 48 505

 

 

 

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