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(115) 02.05.2019

Verhandlungsauftakt bei uni-assist e.V. - ver.di fordert das Entgeltniveau des Tarifvertrages öffentlicher Dienst (TVöD

Am heutigen Donnerstag, dem 2. Mai 2019 beginnen in Berlin die Tarifgespräche für die rund 300 Beschäftigten von uni-assist e.V., einem Dienstleister der deutschen Hochschulen. ver.di fordert neben der Anwendung des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD) eine Reduzierung der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit, verlässliche und transparente tarifvertragliche Regelungen im Umgang mit Befristungen und Entfristungen sowie eine Vorteilsregelung für ver.di Mitglieder. 

Die Beschäftigten von uni-assist e.V. erbringen wichtige Leistungen für die deutschen Hochschulen. uni-assist e.V. ist der systemrelevante Dienstleister im Zulassungsverfahren internationaler Bewerber/innen. Gleichzeitig sind die Löhne, Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen für einen Großteil der rund 140 Festangestellten und circa 160 saisonal und befristet Beschäftigten schlechter als an den mehr als 180 Mitgliedshochschulen des Vereins, obwohl in der Satzung des Vereins vergleichbare Bedingungen angestrebt werden. uni-assist e.V. finanziert sich zum Großteil über die Kosten für die Bewerber/innen, deren Bewerbungen der Verein für die Hochschulen bearbeitet. „Die Mitgliedshochschulen zahlen nichts für die Leistung, die für sie erbracht wird. Wir haben errechnet, dass die volle Übernahme unserer Forderungen jede Mitgliedshochschule nur 10.000 Euro jährlich kosten würde. Das entspricht einem Fünftel einer Vollzeitstelle, womit die einzelne Hochschule die Leistung niemals erbringen könnte“, erklärt ver.di-Verhandlungsführerin Jana Seppelt. Es sei an der Zeit, dass die Hochschulen ihren Beitrag zahlen, die Beschäftigten von uni-assist e.V. gerecht bezahlt und Bewerberinnen und Bewerber entlastet werden. 

Weitere Infos: https://verdi-uni-assist.de/  

Für Rückfragen:
Jana Seppelt, ver.di-Verhandlungsführerin und zuständige ver.di-Gewerkschaftssekretärin, mobil: 0176 / 637 96 810.