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Studentische Beschäftigte

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Studentische Beschäftigte

(106) 13.06.2018

Studentische Beschäftigte: Weitere Woche Streik beschlossen 

Die Gewerkschaften ver.di und GEW haben die studentischen Beschäftigten der Berliner Hochschulen für eine weitere Woche zum Streik aufgerufen. Grund ist die Weigerung der Arbeitgeber, die Gehälter der studentischen Beschäftigten an die Gehaltsentwicklung der sonstigen Hochschulbeschäftigten anzukoppeln. Der bereits zweiwöchige Streik verlängert sich somit bis zum 23. Juni. 

„Die Arbeitgeber haben es selbst in der Hand, eine Ausweitung der Streiks zu verhindern“, erklärte Tom Erdmann, Vorsitzender und Verhandlungsführer der GEW Berlin. „Solange die Hochschulen aber an ihrer Weigerung festhalten, mit uns ernsthaft zu verhandeln, sehen wir keinen anderen Ausweg als weiter zu streiken. Die Hochschulen tragen die Verantwortung dafür, dass der Semesterabschluss vieler Studierender ernsthaft gefährdet wird“, sagte Erdmann weiter. 

Matthias Neis, Verhandlungsführer von ver.di, betonte: „Die Arbeitgeber behaupten, studentische Beschäftigte seien keine normalen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Dabei tragen die studentischen Beschäftigten eine Hauptlast bei der Bewältigung des Studienplatzausbaus. Die Folgen unseres Streiks beweisen, wie wichtig ihre Arbeit ist. Die Hochschulen müssen das endlich anerkennen. Wir fordern, dass studentische Beschäftigte von der Lohnentwicklung genauso profitieren wie alle anderen Hochschulbeschäftigten.“ 

Am heutigen Höhepunkt der zweiten Warnstreikwoche werden wieder viele studentische Beschäftigte für einen fairen Tarifvertrag auf die Straße gehen. Aufgerufen zur Großdemonstration hat neben der Tarifinitiative TVStud auch ein breites Bündnis von Studierendenorganisationen. Die Studierenden wollen für eine Bildung demonstrieren, die diesen Namen verdient. Los geht es ab 14 Uhr auf dem Hohenzollernplatz. 

Weitere Informationen zum Streikverlauf auf https://tvstud.berlin/megastreik/  

Für Rückfragen:
Matthias Neis, ver.di-Bundesverwaltung, Leitung Bundesarbeitsgruppen Hochschulen, Forschung, ABD - Fachbereich Bildung, Wissenschaft und Forschung, Tel.-Nr.: 0175 / 268 61 82.

 

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