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Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte

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Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte

(181) 28.11.2018

Tarifverhandlungen für Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte – Tarifkommission beschließt Arbeitskampfmaßnahmen 

Am gestrigen Dienstag, dem 27. November2018 hat die dritte Tarifverhandlung zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der WBM – Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH über einen neuen Anwendungstarifvertrag stattgefunden. Das Angebot der Arbeitgeberseite war nicht ausreichend, die Tarifkommission hat deswegen beschlossen, Arbeitskampfmaßnahmen einzuleiten. 

Der bisherige, zum 31. Dezember 2017 gekündigte Tarifvertrag sah Abweichungen gegenüber dem branchenüblichen Flächentarifvertrag für die rund 380 Beschäftigten im Umfang von 2,5 Stunden die Woche mehr und eine zeitliche Verzögerung von einem Jahr bei der Entgelterhöhung vor. Dies macht für jeden Beschäftigten rund 3.500 Euro im Jahr aus. 

ver.di fordert eine sofortige Umsetzung der Tariferhöhungen aus der Fläche, die Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 37 Stunden pro Woche sowie den Ausgleich der finanziellen Verluste, die den Beschäftigten in den letzten Jahren entstanden sind und die unbefristete Übernahme der Auszubildenden. Darüber hinaus fordert ver.di eine Regelung ausschließlich für ver.di-Mitglieder. 

In der dritten Verhandlungsrunde hat die Arbeitgeberseite ihr Angebot leicht nachgebessert. Es umfasst weiterhin eine Reduzierung auf die 37-h-Woche bis 2023 um jeweils eine halbe Stunde pro Jahr. Bis Ende 2023 soll wie bisher eine 12-monatige Verzögerung der Entgelterhöhung beibehalten werden. Im November oder Dezember 2023 soll dann die Entgeltangleichung in einem Schritt umgesetzt werden. Damit würden erst nach 58 oder 59 Monaten wieder das Niveau des Flächentarifvertrages Wohnungswirtschaft gelten. Dies ist den Beschäftigten deutlich zu lang, denn sie verzichten bereits seit 12 Jahren.  

Für Rückfragen: Carla Dietrich, ver.di-Verhandlungsführerin, mobil: 0170 / 17 71 263.

 

 

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