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(2) 03.01.2019

Geld und Wertdienste: Streik und Demo am Donnerstag 

Am heutigen Donnerstag, dem 3. Januar 2019 haben rund 220 streikende Beschäftigte Berlin-brandenburgischer Geld- und Wertdienste in der Friedrichstraße in Berlin-Mitte für ihre Tarifforderungen demonstriert. Am heutigen Donnerstag beginnt dort die 6. Verhandlungsrunde zwischen der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste (BDGW) und ver.di. Die bisherigen fünf Verhandlungsrunden mit den Arbeitgebern sind ergebnislos geblieben. 

Bei den Firmen Prosegur in Potsdam und Ziemann in Berlin-Marzahn befinden sich Beschäftigte seit Mittwoch im Ausstand. Der Warnstreik wird heute ganztags fortgesetzt. Da diese Firmen für die Bargeldbelieferung von Geldautomaten in Berlin und Brandenburg zuständig sind, könnte es wegen des Warnstreiks zu Engpässen an den Automaten kommen. Auch die Abholung der Tageseinnahmen bei Warenhäusern und Discountern, Möbel- und Baumärkten sowie anderen großen Unternehmen ist nicht gewährleistet. 

ver.di fordert eine Erhöhung der Stundenentgelte um 1,50 € pro Jahr der Laufzeit des Tarifvertrages. Die Gewerkschaft fordert eine zweijährige Laufzeit. Die Arbeitgeber bieten für den Transport-Bereich derzeit 0,40 € Erhöhung zum 1. Januar 2019 und weitere 0,40 € zum 1. Januar 2020 an. Das ist aus Sicht von ver.di viel zu wenig für eine derart gefährliche und körperlich anstrengende Tätigkeit. 

In Berlin-Brandenburg liegt der Stundenlohn derzeit bei 12,64 €. Die Beschäftigten der Branche kommen im Osten Deutschlands somit auf Monatslöhne, die im Bereich von etwa 1.800 bis 2.400 Euro (brutto) liegen. Zum Vergleich: Ihre Kolleginnen und Kollegen im Westen erhalten bei gleicher Tätigkeit 2.200 bis 2.900 Euro (brutto) im Monat. 

Außerdem soll eine Allgemeinverbindlichkeit des Tarifvertrages für die gesamte Branche erreicht werden.  

Für Rückfragen: Benjamin Roscher, ver.di-Fachbereichsleiter, mobil: 0151 / 23 61 68 89. 

 

 

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