Pressemitteilungen

Asklepios Fachkliniken Brandenburg GmbH

Gesundheitswesen

Asklepios Fachkliniken Brandenburg GmbH

(153) 01.07.2019

Tarifeinigung: 7,5% bis 7,8% mehr Entgelt in zwei bis drei Schritten für die rund 1500 Beschäftigten der Asklepios Fachkliniken Brandenburg GmbH in Lübben, Teupitz und in Brandenburg a. d. Havel 

Bei den Tarifverhandlungen für die rund 1500 Beschäftigten der Asklepios Fachkliniken Brandenburg GmbH an den Standorten in Lübben, Teupitz und in Brandenburg a. d. Havel haben sich die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und die Asklepios Fachkliniken Brandenburg GmbH auf Entgelterhöhungen im Umfang von 7,5% bis 7,8% geeinigt. 

Die Tariferhöhung erfolgt für die Beschäftigten in der Pflege und für die Erzieher*innen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie rückwirkend ab 1. April 2019 in zwei Schritten. Ab 1. April 2019 werden die Entgelte um 3,8% erhöht. Im zweiten Schritt werden die Entgelte ab 1. April 2020 um weitere 4% erhöht. 

Für die Nicht-Pflege-Beschäftigten erfolgt die Tariferhöhung in drei Schritte rückwirkend ab 1. April 2019. Ab 1. April 2019 werden die Entgelte um 3,25%, im zweiten Schritt ab 1. April 2020 um weitere 3% und im dritten Schritt ab 1. Januar 2021 um weitere 1,25% erhöht. 

Für die Ärzte werden die Tarifentgelte übernommen, die mit der Ärztegewerkschaft Marburger Bund tarifvertraglich geregelt wurden. Die Auszubildenden erhalten rückwirkend ab 1. März 2019 die Vergütung, wie sie im Tarifvertrag für die Auszubildenden des öffentlichen Dienstes (TVAöD) geregelt ist. 

Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. März 2021. Ab April 2021 können erneut Tarifverhandlungen geführt werden. 

Die Tarifeinigung wurde schon am 27. März 2019 nach einem 8stündigen Verhandlungsmarathon erzielt. Am 13. März 2019 hatten sich rund 300 Beschäftigte an einem 2stündigem Warnstreik an allen 3 Standorten (Lübben, Teupitz und in Brandenburg a. d. Havel) beteiligt. „Der Warnstreik am 13. März 2019 hatte wesentlich zum Durchbruch bei den Tarifverhandlungen am 27. März 2019 geführt“, so Ralf Franke, der ver.di-Verhandlungsführer. Inzwischen sind die Redaktionsverhandlungen zum Tariftext abgeschlossen. Die Nachzahlung der Tariferhöhung erfolgte Ende Juni 2019. 

Für Rückfragen steht der ver.di-Verhandlungsführer Ralf Franke unter Mobil 0171-8673550 zur Verfügung.

 

Pressekontakt

Pressestelle
ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg
Pressesprecher/in: Dr. Andreas Splanemann
Köpenicker Str. 30
10179 Berlin
presse.bb@verdi.de
Tel.: 030/8866-4111
Fax: 030/8866-4905