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uni-assist e.V.: Dritter Warnstreik mit Kundgebung am Donnerstag, …

uni-assist e.V.: Dritter Warnstreik mit Kundgebung am Donnerstag, 30. Juli 2020 (138)

29.07.2020

Auch für morgen, Donnerstag, den 30. Juli 2020, ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die rund 180 Berliner Beschäftigten von uni-assist e.V., einem Dienstleister der deutschen Hochschulen, zu einem Warnstreik auf. Die Streikenden halten vor dem Sitz der Arbeitgeberin in der Geneststraße 5 eine Kundgebung ab. Anlass für die Fortsetzung der Warnstreiks ist die weiterhin fehlende Bereitschaft der Arbeitgeberseite, die am bisher letzten Verhandlungstermin am 02. März 2020 – also noch vor Corona – von ihr einseitig eingefrorenen Verhandlungen mit der ver.di Tarifkommission wiederaufzunehmen.

ver.di fordert die Wiederaufnahme der Verhandlungen durch die Arbeitgeberseite. Jana Seppelt, Verhandlungsführung: „Morgen sind es noch 33 Tage, bis viele Verträge von den Kolleginnen und Kollegen auslaufen. Die Beteiligung an den Streiks zeigt eindrucksvoll, dass die Beschäftigten erwarten, dass sich uni-assist e.V. nach Monaten endlich Verhandlungen ermöglicht, um die Probleme der Belegschaft zu lösen.“ Neben fehlenden Regelungen der Be- und Entfristungsproblematik finden sich die organisierten Beschäftigten nicht ausreichend in den von uni-assist e.V. angebotenen Überleitungsregeln wieder. Darüber hinaus fordert ver.di eine angepasste Jahressonderzahlung für echte Saisonbeschäftigte – eine Gruppe, die in der Saison rund die Hälfte der Belegschaft ausmacht und nicht von tariflichen Leistungen ausgeschlossen werden sollte.

ver.di ist verhandlungsbereit, aber wenn sich die Arbeitgeberseite weiterhin nicht bewegt, sind weitere Streiks nicht ausgeschlossen.

Kundgebung: Donnerstag, den 30.07.2020, 10 Uhr, Geneststraße 5, 10829 Berlin

Blog der ver.di Tarifinitiative mit aktuellem Material: www.verdi-uni-assist.de

Für Rückfragen:
Jana Seppelt, ver.di-Verhandlungsführerin, mobil: 0151 / 15 94 88 42.