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Aktion Berliner Feuerwehr

ver.di, GdP und DFeuG

Aktion Berliner Feuerwehr

(76) 25.04.2018

Berlin brennt: Feuerwehr Aktion in der fünften Woche 

Die Feuerwehraktion „Berlin brennt“ läuft jetzt in der fünften Woche. Seit dem 26. März 2018 stehen rund um die Uhr Berliner Feuerwehrleute mit einer Feuertonne vor dem Roten Rathaus in Berlin-Mitte, um auf die brenzlige Situation bei der Feuerwehr aufmerksam zu machen. 

Bei einem ersten Gespräch beim Berliner Innensenator Geisel (SPD) am 16. April 2018 mit den Gewerkschaften ver.di, GdP und DFeuG konnten erste Erfolge erzielt werden. Innensenator Geisel sicherte deutliche Verbesserungen zu. Die angesprochenen Themen betrafen Regelungen zur Einführung der 44 –Stunden-Woche, die Auszahlung der angehäuften Überstunden, die Anhebung der Feuerwehrzulage und die Eingruppierung der Notfallsanitäter. 

Die drei an den Gesprächen beteiligten Gewerkschaften sind sich einig, dass dem Gespräch mit Innensenator Geisel unverzüglich auch verbindliche und verlässliche Zusagen folgen müssen. Die Gewerkschaften sind weiterhin bereit, mit Gesprächen und Verhandlungen den Konflikt zu lösen. Grundvoraussetzung sei aber, dass der Senat ernsthafte Anstrengungen unternimmt, um die schwierige Situation bei der Berliner Feuerwehr zu lösen. Dazu muss er den Feuerwehrleuten, die seit über vier Wochen gegen die unhaltbaren Zustände bei der Feuerwehr protestieren, auch materiell entgegenkommen. Die Tonnen-Aktion vor dem Roten Rathaus geht solange weiter, bis es eine einvernehmliche Lösung in dem Konflikt gibt.

 

 

 

 

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