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Beschäftigte des Potsdamer Bergmann-Klinikums übergeben Petition …

Beschäftigte des Potsdamer Bergmann-Klinikums übergeben Petition (104)

22.06.2020

Am 24. Juni 2020 um 17 Uhr wird in der Sitzung des Potsdamer Hauptausschusses im Treffpunkt Freizeit (Am neuen Garten 64, 14469 Potsdam) eine Petition von annähernd 1.000 Beschäftigten des Ernst von Bergmann Klinikums und deren Potsdamer Tochtergesellschaften den Mitgliedern des Hauptausschusses übergeben. Beschäftigte und Mitglieder der ver.di-Tarifkommission hatten am 04. Juni eine Unterschriftspetition in der Klinikgruppe Ernst von Bergmann gestartet, mit der die Stadtverordneten und der Oberbürgermeister der Stadt Potsdam Herr Schubert aufgefordert werden, endlich die Beschlüsse vom 06. Mai 2020 umzusetzen und den Geschäftsführungen des Klinikum Ernst von Bergmann und seinen fünf 100%igen Tochtergesellschaften die Rückkehr in die ordentliche Mitgliedschaft des kommunalen Arbeitgeberverbandes anzuweisen.

„Der Beschluss zur Rückkehr in den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes für das Klinikum und seine Tochtergesellschaften war ein deutliches Zeichen, dass sich die Potsdamer Stadtpolitik ihrer Verantwortung zum Klinikum und seinen Beschäftigten stellt. Jetzt gilt es, diese Verantwortung auch zu übernehmen und im Zweifelsfall gegenüber den Geschäftsführungen eine Weisung auszusprechen, die Rückkehr als ordentliches Mitglied in den Kommunalen Arbeitgeberverband endlich einzuleiten“, so Torsten Schulz, zuständiger ver.di-Gewerkschaftssekretär für die Klinikgruppe Ernst von Bergmann.

Bisher wurde lediglich für das Klinikum Ernst von Bergmann und für die EvB Diagnostik GmbH die Rückkehr in den kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) eingeleitet. Für die Servicegesellschaft, die Catering GmbH, die Sozial gGmbH, das Klinikum Westbrandenburg GmbH und für die Poliklinik GmbH stehen noch weitere Prüfungen aus, beziehungsweise wird derzeit eine Rückkehr in den KAV von den Geschäftsführern ausgeschlossen.

„Im Bereich der Service- und Cateringleistungen geht es um Leistungen die für die Patienten der Klinik zwingend erforderlich sind. Auch in der Service- und Cateringgesellschaft ist eine Bezahlung nach TVöD möglich und umsetzbar“, so Torsten Schulz weiter. „Die Leistungen der Sozial gGmbH sind Aufgaben der Stadt bzw. Kommune. Die Kosten- und Pflegesätze für die Sozial GmbH können unseres Erachtens so gestaltet werden, dass eine Bezahlung nach TVöD möglich wird. Durch die Poliklinik wird eine gute und tragfähige Struktur der ambulanten ärztlichen Versorgung in Potsdam vorgehalten. Auch für diese Beschäftigten sollte der TVöD gelten“, sagt Torsten Schulz.

Für Rückfragen:
Torsten Schulz, ver.di-Gewerkschaftssekretär Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen, torsten.schulz@verdi.de, mobil: 0170 – 57 48 522

 

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