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Unser Krankenhaus vor Ort – öffentlich ist wesentlich – Gesundheit …

Gesundheitswesen

Unser Krankenhaus vor Ort – öffentlich ist wesentlich – Gesundheit vor Profit

(9) 11.01.2019

„Unser Krankenhaus vor Ort – öffentlich ist wesentlich – Gesundheit vor Profit“
Einladung zur Veranstaltung mit Kinovorführung in Neuruppin: Dienstag, den 15. Januar 2019, 18 Uhr im Rosengarten, Wichmannstr. 8, in Neuruppin

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kollegin, lieber Kollege, 

die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) lädt zusammen mit dem DGB herzlich ein zur Veranstaltung „Unser Krankenhaus vor Ort – öffentlich ist wesentlich – Gesundheit vor Profit“ mit kostenfreier Kinofilmvorführung „Der marktgerechte Mensch“. Es wird über aktuelle Tarifauseinandersetzungen in Krankenhäusern und Gründung eines Bürgerbündnisses vor Ort informiert. 

Während der Veranstaltung wird der „Olympische Brief“ vorgestellt. Dieser Brief, eine 40 Meter lange Schriftrolle ist seit Januar auf dem Weg durch Deutschland, mit ihm werden Unterschriften gegen den Pflegenotstand gesammelt. Am 15. Januar wird der olympische Brief – aus Schleswig kommend – Neuruppin erreichen. Er ist auf ein fahrbares Gerät – die „Olympic Letter Machine“ - montiert, das auch über die Neuruppiner Krankenhausflure gerollt wird. Die Unterschriften von Beschäftigten, Patienten und Angehörigen sollen bei der Gesundheitsministerkonferenz am 5. Juni in Leipzig an Jens Spahn übergeben werden. 

Die Situation in den Krankenhäusern betrifft alle Bürgerinnen und Bürger, die als Patient/inn/en auf die Gesundheitsdienstleistungen angewiesen sind. Sie haben an einem gut funktionierenden Gesundheitswesen und Krankenhäusern mit ausreichend Personal dasselbe Interesse, wie die Beschäftigten mit ihren Angehörigen. Das Gesundheitswesen hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Immer stärker dominieren Markt, Konkurrenz, Privatisierungen und Gewinnorientierung. Dadurch besteht ein ständiger Kostendruck. Die Folgen: Personalnotstand in der Pflege bis hin zur Patientengefährdung, zu wenig Zeit für Ausbildung, extreme Arbeitsverdichtung und starke Belastungen für Beschäftigte mit negativen Auswirkungen auch für die Patienten. Gleichzeitig kommen die Bundesländer ihren Zahlungsverpflichtungen für Investitionen in den Krankenhäusern nur vollkommen unzureichend nach. Mit der Konsequenz, dass buchstäblich Personalstellen in Baustellen umgewandelt werden, was den Druck enorm erhöht. 

Aber es gibt auch Mut Machendes: Mit den Tarifauseinandersetzungen für feste Personalvorgaben, den vielfältigen Aktionen von zivilgesellschaftlichen Bündnissen und nicht zuletzt den Volksbegehren in vier Bundesländern ist es in den vergangenen Jahren gelungen, die Situation in der Pflege und den Krankenhäusern zu Topthemen der bundesweiten Politik zu machen und erste Änderungen zu erzwingen. 

Auch vor Ort hat eine Tarifbewegung gestartet und macht sich für Aufwertung der Gesundheitsberufe und eine Verbesserung der Situation stark. Mit der öffentlichen Veranstaltung sucht ver.di den Austausch, will informieren und erläutern, was es für Möglichkeiten gibt, sich in einem Bürgerbündnis vor Ort mit einzubringen.  

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme. 

Für Rückfragen:
Susanne Feldkötter (ver.di-Bezirksgeschäftsführerin), Tel.: 0331 / 2757 414, mobil: 0175 / 430 72 66; Ivo Garbe, ver.di-Gewerkschaftssekretär, Tel: 030 88 66 52 61, mobil: 0151 / 520 165 26. 

Veranstaltung: „Unser Krankenhaus vor Ort - Öffentlich ist wesentlich – Gesundheit vor Profit“, am Dienstag, den 15. Januar 2019, 18 Uhr im Rosengarten, Wichmannstr. 8, in Neuruppin. 

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Splanemann

 

Pressekontakt

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Pressesprecher/in: Dr. Andreas Splanemann
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