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    Rekommunalisierung - Keine Schlechterstellung der Beschäftigten

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    Rekommunalisierung - Keine Schlechterstellung der Beschäftigten

    (17) 16.02.2021

    Rekommunalisierung:  

    Senat geht auf ver.di-Forderung ein und sichert Beschäftigten keine Schlechterstellung zu

    Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) hat den von der Rekommunalisierung der Stromnetz Berlin GmbH betroffenen Beschäftigten in einem Brief umfängliche Absicherungen zugesichert. ver.di begrüßt die Zusagen – denn damit riskieren die Beschäftigten keine Schlechterstellung ihrer Arbeitsverhältnisse  durch die Rekommunalisierung. Somit kann aus ver.di-Sicht ein lückenloser Übergang erfolgen.

    Das Schreiben ging am 15. Februar bei den Betriebsräten und bei ver.di ein. Frank Wolf, Landesleiter ver.di Berlin-Brandenburg, begrüßt die dort formulierten Absichtserklärungen des Senats: „In diesem Schreiben werden für uns sehr wichtige Zusicherungen gegeben zu den Themen Arbeitsplatzsicherung, betriebliche Mitbestimmungsstruktur, Standortsicherheit und auch zum zukünftigen Verbleib der Stromnetz GmbH in der Tarifgruppe bei Vattenfall. Wir freuen uns, dass der Senat unseren Vorschlägen folgt.“

    Die zugesagten Absicherungen gelten auch für die Kolleginnen und Kollegen der anderen Unternehmenteile, die im Zuge des sogenannten „Carve-outs“ in die neue Struktur übergehen. Somit kann ein lückenloser Übergang erfolgen. Für nicht übernehmbare, weil nur mit dem Vattenfall-Konzern geschlossene Vereinbarungen, sollen gleichwertige Ersatzvarianten verhandelt werden. Das Ziel auch hier: Keine Schlechterstellung der Beschäftigten durch die Rekommunalisierung.

    Robin Marks, der zuständige Gewerkschaftssekretär bei ver.di, wertet die Zusicherung als Erfolg von ver.di: „Wegen der kräftigen Strukturveränderung hatten viele Beschäftigte Sorge. Daher wollten wir die schriftliche Zusicherung des Senats, dass die Beschäftigten nicht die Verlierer der Rekommunalisierung werden. Unsere bei ver.di organisierten Betriebsräte haben sich bei den Gesprächen kräftig dafür eingesetzt, jetzt liegt diese Zusicherung vor. Damit hat der Senat Klarheit geschaffen und nimmt den Beschäftigten ihre Sorge. Das begrüßen wir sehr.“

    Auch für Auszubildende und Dualstudierende bei der Stromnetz GmbH werden sich durch die Rekommunalisierung keine Nachteile ergeben. Aus ver.di-Sicht steht somit weiteren konstruktiven Gesprächen zur Überführung der Beschäftigten nichts im Wege. Jetzt gilt es, dass auch Vattenfall eine klare Absicherung kommuniziert, um den verbleibenden Beschäftigten der Unternehmensteile in Berlin eine sichere Perspektive zu bieten.

     

    Für Rückfragen: Robin Marks, Tel.: 0160.92372477; Frank Wolf, Tel.: 0175.5

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