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Tarifkonflikt Wach-und Sicherheitsgewerbe

Besondere Dienstleistungen

Tarifkonflikt Wach-und Sicherheitsgewerbe

(03) 20.01.2014

Am heutigen Montag, dem 20. Januar 2014, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Sicherheitsbeschäftigten am Flughafen Berlin-Tegel zu einem zweistündigen Warnstreik aufgerufen. Von 4.30 Uhr bis 6.30 Uhr folgten ca. 200 Beschäftigte dem Warnstreikaufruf, es kam zu erheblichen Verzögerungen bei der Flugabfertigung.

Anlass für den Warnstreik sind die derzeit laufenden Tarifverhandlungen für das Wach- und Sicherheitsgewerbe in Berlin-Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.

„ver.di hat mit diesem Warnstreik ein Zeichen gegenüber den Arbeitgebern gesetzt“, so Jürgen Stahl, ver.di-Landesfachbereichsleiter für Besondere Dienstleistungen Berlin-Brandenburg. Die Tarifverhandlungen für das Wach- und Sicherheitsgewerbe laufen schon seit Herbst 2013, bislang konnte noch kein greifbares Ergebnis erzielt werden. Am morgigen Dienstag, dem 21. Januar 2014 wird wieder verhandelt. „Wir hoffen, dass die Arbeitgeber die Zeichen erkennen und morgen zu den Verhandlungen ein vernünftiges und verhandlungsfähiges Tarifangebot vorlegen“, so Jürgen Stahl.

ver.di fordert für die Kolleginnen und Kollegen der Wach- und Sicherheit Einkommensverbesserungen von zwei Euro pro Stunde. Jetzt sieht der Tarif für die unterste Entgeltgruppe (z.B. Objektschutz) einen Stundenlohn von 7,50 € vor. ver.di will erreichen, dass dieser Lohn innerhalb von zwei Jahren auf 9,50 € steigt. Für die Sicherheitsmitarbeiter/innen an den Verkehrsflughäfen Berlin-Brandenburg sollen die Stundenlöhne um vier Euro, von derzeit 12,25 € auf 16,25 € (Fluggastkontrolle) bzw. 8,65 € auf 12,65 € (Personal- und Warenkontrolle) innerhalb von zwei Jahren steigen.

Für inhaltliche Rückfragen:
Jürgen Stahl - ver.di-Fachbereichsleiter Besondere Dienstleistungen,
Tel -mobil: 0160 – 154 36 51.

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