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Gubener Sozialwerke

(198) 28.10.2019

Tarifverhandlungen für Gubener Sozialwerke beginnen im November  

Die Tarifverhandlungen für die rund 80 Beschäftigten der städtischen Gubener Sozialwerke gGmbH beginnen am 6. November 2019 in Guben. Die Gewerkschaft ver.di hatte am 1. August 2019 die städtische Gubener Sozialwerke gGmbH, bei der bislang keinen Tarifvertrag gilt, zu Tarifverhandlungen aufgefordert. Zuvor hatten sich rund 40 Prozent der Beschäftigten in der Gewerkschaft ver.di organisiert, damit es zu Tarifverhandlungen kommen kann. Am 2. Oktober 2019 hatten mehr als 30 Beschäftigte vor der Gubener Stadtverordnetenversammlung demonstriert und die Aufnahme von Tarifverhandlungen und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen gefordert.  

Der Geschäftsführer der Gubener Sozialwerke hat der Aufnahme von Tarifverhandlungen zugestimmt. Als erster Verhandlungstermin wurde der 6. November 2019 vereinbart. Die Gewerkschaft ver.di begrüßt die Entscheidung zur Aufnahme von Tarifverhandlungen. „Die Mitgliedschaft mit Tarifbindung in dem Arbeitgeberverband Paritätische Tarifgemeinschaft e.V. wäre jedoch die wesentlich bessere Lösung“, so Ralf Franke, der ver.di-Verhandlungsführer. „Bei einer Mitgliedschaft mit Tarifbindung in dem Arbeitgeberverband Paritätische Tarifgemeinschaft würde der schon bestehende und von den Kranken- und Pflegekassen anerkannte Flächentarifvertrag für die Sozialwirtschaft und Pflege im Land Brandenburg direkt Anwendung finden“, so Ralf Franke weiter. Die Gubener Sozialwerke gGmbH hat jedoch die Mitgliedschaft in dem Arbeitgeberverband bislang ausgeschlossen.  

Die Gewerkschaft ver.di will bei den Tarifverhandlungen mit der städtische Gubener Sozialwerke die Übernahme des bestehenden Flächentarifvertrages für die Sozialwirtschaft und Pflege im Land Brandenburg erreichen. Der mit der Paritätischen Tarifgemeinschaft vereinbarte Flächentarifvertrag für die Sozialwirtschaft und Pflege im Land Brandenburg war zum 1. Januar 2019 in Kraft getreten. Bislang findet der Flächentarifvertrag für die Sozialwirtschaft und Pflege im Land Brandenburg unter anderem bei drei Pflegeheimbetreibern, bei einer großen Behinderteneinrichtung mit Behindertenwerkstatt und bei der Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e.V. Anwendung. Rund 2.000 Beschäftigte, dabei mehr als 1.000 Beschäftigte in der Pflege, sind bislang von dem Flächentarifvertrag im Land Brandenburg derzeit erfasst.  

Für Rückfragen: Ralf Franke, ver.di-Gewerkschaftssekretär, mobil 0171 / 86 73 550.

 

 

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