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(135) 13.06.2019

Eintritt von uni-assist e.V. in den KAV Berlin - Übergabe einer Petition 

uni-assist e.V., ein Dienstleister der deutschen Hochschulen mit rund 300 Beschäftigten in Berlin, ist jetzt dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV Berlin) als Gastmitglied beigetreten. Das hat Auswirkungen auf bereits seit dem 2. Mai 2019 laufende Tarifgespräche mit dem Unternehmen. Daher wird ver.di zusammen mit einer Delegation von Beschäftigten am kommenden Freitag, dem 14. Juni 2019 um 9.00 Uhr dem KAV Berlin, Goethestraße 85, 10623 Berlin eine Petition überreichen, in der die Positionen für die laufende Tarifrunde erläutert werden.  

ver.di fordert neben der Anwendung des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD) eine Reduzierung der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit, verlässliche und transparente tarifvertragliche Regelungen im Umgang mit Befristungen und Entfristungen sowie eine Vorteilsregelung für ver.di Mitglieder.  

Nach einem guten Verhandlungsauftakt hat die Arbeitgeberseite beim letzten Gespräch von den bislang getroffenen Vereinbarungen nichts mehr wissen wollen, gleichzeitig wird die Tarifkommission per Email mit neuen Rahmenbedingungen konfrontiert. Erwartet wird, dass sie ihre von der Belegschaft getragene Forderung nach offenen Verhandlungen zur Disposition stellt. Jana Seppelt, ver.di-Verhandlungsführerin dazu: „Für uns ist klar, dass auf die Einhaltung getroffener Vereinbarungen Verlass sein muss, sonst kommen wir inhaltlich nicht weiter. Wenn sich die Arbeitgeberseite neu aufstellt, muss sie dies in angemessener Form kommunizieren und kann nicht einfach Änderungen am Verhandlungsablauf diskussionslos durchpeitschen.“  

Für Rückfragen:
Jana Seppelt, ver.di-Verhandlungsführerin und zuständige ver.di-Gewerkschaftssekretärin, mobil: 0151 / 15 94 88 42.  

Hintergrund:
Die Beschäftigten von uni-assist e.V. erbringen wichtige Leistungen für die deutschen Hochschulen. uni-assist e.V. ist der systemrelevante Dienstleister im Zulassungsverfahren internationaler Bewerber/innen. Gleichzeitig sind die Löhne, Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen für einen Großteil der rund 140 Festangestellten und circa 160 saisonal und befristet Beschäftigten schlechter als an den mehr als 180 Mitgliedshochschulen des Vereins, obwohl in der Satzung des Vereins vergleichbare Bedingungen angestrebt werden. uni-assist e.V. finanziert sich zum Großteil über die Kosten für die Bewerber/innen, deren Bewerbungen der Verein für die Hochschulen bearbeitet. Die Mitgliedshochschulen müssen zukünftig ihren Beitrag zahlen, damit die Beschäftigten von uni-assist e.V. gerecht bezahlt und Bewerberinnen und Bewerber entlastet werden können. 

Weitere Infos: https://verdi-uni-assist.de/

 

 

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