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Brandenburgklinik: Erzwingungsstreik vorerst ausgesetzt

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Brandenburgklinik: Erzwingungsstreik vorerst ausgesetzt

(39) 19.03.2015

Brandenburgklinik:
Erzwingungsstreik vorerst ausgesetzt

Der Streik der Beschäftigten an der Brandenburgklinik ist vorerst bis zum 27. März 2015 ausgesetzt worden. Die Arbeitgeber haben jetzt erstmals gegenüber der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ihre Verhandlungsbereitschaft erklärt. Die Tarifkommission hat dies sehr positiv bewertet, denn bisher hatten die Arbeitgeber Gespräche mit ver.di abgelehnt. Bis zum 27. März soll nun geklärt werden, ob tatsächlich kurzfristig die Gespräche aufgenommen werden. Sollten für April bereits Termine vereinbart werden können, wird der Streik auch weiter ausgesetzt. „Unser Ziel ist die zügige Aufnahme von Tarifverhandlungen und nicht der Streik. Wir hoffen, dass jetzt zügig die Gespräche aufgenommen werden und wir den Streik damit auch über den 27. März hinaus aussetzen können“, so Heike Spies, zuständige ver.di-Gewerkschaftssekretärin.

Der Streik lief seit Mittwoch, dem 04. März 2015  an der Brandenburgklinik Berlin-Brandenburg GmbH und bei der Michels Pflege GmbH in Bernau. Bereits im Oktober 2014 hatte ver.di die Arbeitgeber der Rehaklinik in Bernau erstmalig zu Tarifverhandlungen aufgefordert. In beiden Unternehmensteilen gibt es keine tarifliche Bindung und die Entgelte liegen weit unter dem Niveau des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD) und ebenfalls unter dem vergleichbarer Einrichtungen in Berlin oder Umkreis. In beiden Einrichtungen sind rund 600 Beschäftigte tätig.

Für Rückfragen:
Heike Spies, zuständige ver.di-Gewerkschaftssekretärin, mobil: 0170 / 57 48 543.

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