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    Geschäftsführung der Servicegesellschaft am Ernst von Bergmann …

    Geschäftsführung der Servicegesellschaft am Ernst von Bergmann lehnt Verhandlungen ab (226)

    19.11.2020

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Geschäftsführung der Servicegesellschaft am Klinikum Ernst von Bergmann mbH zur Aufnahme von Tarifverhandlungen für die ca. 500 Beschäftigten aufgefordert. Gefordert wird ein Tarifvertrag zur Anwendung des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD), einen Tarifvertrag zur Überleitung der Beschäftigten mit Sicherung der Berufserfahrung in den TVöD und einen Tarifvertrag zu einer Corona-Prämie. Die Tarifforderung wurde erhoben, weil die Servicegesellschaft den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung der Landeshauptstadt Potsdam vom 06.Mai 2020 zur Vollmitgliedschaft im Kommunalen Arbeitgeberverband Brandenburg e.V. (KAV) und zur Anwendung des TVöD ab 1. Juni 2020 noch nicht umgesetzt hat.

    Mit Schreiben vom 19. November 2020 hat die Geschäftsführung der Servicegesellschaft am Klinikum Ernst von Bergmann mbH der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft mitgeteilt, dass keine Notwendigkeit für Aufnahme von Tarifverhandlungen gesehen wird.

    „Die Verweigerung der Geschäftsführung keine Verhandlungen zur Überleitung der Beschäftigten in das neue Tarifwerk führen zu wollen, lässt vermuten, dass keine echte Anerkennung der Berufserfahrungen geplant ist. Auch die Beschäftigten in der Servicegesellschaft arbeiten in der Corona-Pandemie unter deutlich erschwerten Bedingungen und haben eine Sonderzahlung als Corona-Prämie mehr als verdient“, sagt Torsten Schulz, zuständiger ver.di-Gewerkschaftssekretär.

    Die Servicegesellschaft am Klinikum Ernst von Bergmann mbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH und hat circa 500 Beschäftigte.

    Für Rückfragen:
    Torsten Schulz, ver.di-Verhandlungsführer, ver.di-Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen, E-Mail: torsten.schulz@verdi.de, mobil: 0170 – 57 48 522.

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