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DHL Delivery Berlin GmbH

Speditions-, Logistik- und Paketdienstbranche

DHL Delivery Berlin GmbH

(42) 01.03.2018

Speditions-, Logistik- und Paketdienstbranche in Berlin und Brandenburg:
ver.di-Warnstreiks mit guter Beteiligung 

Der heutige Warnstreik in den 9 Depots der DHL Delivery Berlin GmbH verlief wieder ohne Zwischenfälle. Es beteiligten sich knapp die Hälfte der 350 Beschäftigten. Der Arbeitgeber hatte wieder mit dem Einsatz von Subunternehmen vorgesorgt, den Streik zu unterlaufen. Paketkunden müssen dennoch mit erheblichen Störungen bei der Auslieferung von Paketen in den betroffenen Gebieten rechnen. 

Betroffen waren diesmal die Stützpunkte Marzahn, Josef-Orlopp-Str., Pyramidenring, Pankow, Mariendorf, Köpenick, Britz, Neukölln und Großbeeren. Hier werden täglich insgesamt 50.000 Paketsendungen ausgeliefert. 

Hintergrund:
Seit der Ausgliederung im Jahr 2015 von Paketdienstleistungen der Deutschen Post AG in 49 neu gegründete Tochtergesellschaften, den regionalen DHL Deliverys, finden auf die Arbeitsverhältnisse der dort Beschäftigten die jeweils geltenden Flächentarifverträge der Speditions- und Logistikbranche Anwendung, also auch in der Region Berlin und Brandenburg. ver.di fordert in den Lohntarifverhandlungen für die Berliner und Brandenburger Beschäftigten im Speditions- und Logistikbereich eine Entgelterhöhung von 6,5 Prozent bezogen auf 12 Monate, eine Tätigkeitszulage für Paketzusteller und Berufskraftfahrer in Höhe von 25 Prozent des jeweiligen Stundenlohns und zusätzlich für die Brandenburger eine Angleichung ihres Entgeltniveaus an die Berliner Entgelte. Auch in der dritten Verhandlungsrunde am 21. Februar 2018 konnte mit dem Verband für Verkehr- und Logistik Berlin und Brandenburg keine Einigung erzielt werden. Die Vorstellungen der Tarifpartner über eine angemessene Erhöhung der Löhne liegen noch weit auseinander. 

Die Tarifverhandlungen werden in der nächsten Woche am 08. März fortgesetzt. 

Für Rückfragen:
Benita Unger, ver.di-Verhandlungsführerin, Landesbezirk Berlin-Brandenburg,
mobil: 0160 / 15 43 82; oder: Detlef Conrad, zuständiger Gewerkschaftssekretär, mobil: 0171 / 765 82 97.

 

 

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