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Fridericus Servicegesellschaft

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Fridericus Servicegesellschaft

(154) 03.07.2019

Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Fridericus Servicegesellschaft Potsdam – Verhandlungstermin vereinbart  

Die bei ver.di organisierten Beschäftigten der Fridericus Servicegesellschaft fordern eine bessere Bezahlung und eine Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen.  

Die Fridericus Servicegesellschaft (FSG) ist eine 100%ige Tochter der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG). Fridericus übernimmt im Auftrag der Schlösserstiftung den Besucherservice in den Schlössern und beschäftigt während der Saison ca. 650 Menschen. Die Kassenkräfte, Schlossführer sowie das Reinigungspersonal sind bei der Servicegesellschaft beschäftigt. Zusätzlich übernimmt die Firma die Bewachung der Schlösser und stellt die Aufsichten. Sie bewirtschaftet neben dem Schloss Sanssouci und den übrigen Potsdamer Schlössern auch mehrere Schlösser im Umland und alle Berliner Schlösser.   

Seit der Ausgliederung der Fridericus Servicegesellschaft aus der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten im Jahr 2006 werden fast alle Beschäftigten bei Fridericus nicht mehr nach dem Tarifvertrag der Länder bezahlt. Sie arbeiten zu deutlich schlechteren Bedingungen: Viele Teilzeitverträge mit geringer Stundenanzahl, viele Befristungen, niedrigere Stundenlöhne und Zuschläge und ein geringerer Urlaubsanspruch, als im Tarifvertrag der Länder für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes vorgesehen ist. Für die Angestellten der Schlösserstiftung selbst gilt jedoch der Tarifvertrag der Länder.  

Dieser Ungerechtigkeit wollen die Beschäftigten der Fridericus SG in Potsdam nun ein Ende setzen: Am 06.05.2019 wurde eine Tarifkommission gewählt, die die Arbeitgeberseite zu Tarifverhandlungen aufgefordert hat. Am 22.08.2019 soll die nächste Verhandlung mit der Geschäftsführung stattfinden.  

ver.di fordert für die Fridericus-Beschäftigten einen Haustarifvertrag u.a. zur Anerkennung des Tarifvertrags der Länder für die nichttarifgebundenen Beschäftigten. In einem ersten Schritt müssen insbesondere die Arbeitsbedingungen der Besucherbetreuer, Schlossführer und Kassierer deutlich verbessert werden.  

Für Rückfragen:
Andrea Germanus, ver.di Potsdam-Nordwestbrandenburg, Verhandlungsführerin, mobil: 0151 / 61 37 2150.

 

 

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