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Uckermärkische Dienstleistungsgesellschaft

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Uckermärkische Dienstleistungsgesellschaft

(175) 21.11.2018

Beschäftigte der Uckermärkischen Dienstleistungsgesellschaft (UDG) erhalten ab Januar 2019 endlich Tariflohn nach TVöD 

Die Beschäftigten der Uckermärkischen Dienstleistungsgesellschaft (UDG) erhalten nach langwierigen Gesprächen zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Geschäftsführung ab dem 01. Januar 2019 den Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes (TVöD). Dem folgte die Zustimmung des Aufsichtsrates sowie dem Landkreis Uckermark als Gesellschafter. Die UDG ist für die Abfallentsorgung und Straßenunterhaltung im Landkreis Uckermark zuständig und betreibt die ortsansässigen Wertstoffhöfe. Von der Neuregelung sind alle ca. 120 Beschäftigten betroffen. 

„Endlich wird der seit Ende 2016 herrschende tariflose Zustand bei der UDG beendet. Es ist längst überfällig, dass die Leistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Bürger des Landkreises Prenzlau richtig bewertet und tarifiert werden“, begrüßt ver.di Gewerkschaftssekretärin Eva Heymer die positiven Nachrichten aus der UDG. Dieser Schritt war notwendig geworden, da der bisher bezahlte Tarif nach dem Bundesverband der Deutschen Entsorger (BDE) seit 2016 nicht mehr verhandelt wurde. „Auch die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft (UVG), der Rettungsdienst des Landkreises Uckermark und die Landkreisverwaltung selbst erhalten seit Jahren Gehälter nach dem TVöD. Es wurde daher Zeit, dass die UDG Beschäftigten endlich gleichgestellt werden“, so die Gewerkschafterin weiter. 

„Wir freuen uns, dass es gemeinsam gelungen ist, die Beschäftigten ebenfalls in dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes zu holen“ erklärt Thomas Hacker, Geschäftsführer der UDG und freut sich über die positive Zusage der Gesellschafter. Damit sei sichergestellt, dass die UDG integriert sei in die Betriebe des öffentlichen Dienstes und der Daseinsvorsorge. Außerdem könne hierüber auch der Sachverstand des Kommunalen Arbeitgeberverbandes im Sinne aller Beteiligten genutzt werden. Die Beschäftigten erhalten ab Januar einen deutlichen Lohnzuwachs. 

„Dieses Beispiel muss auch im naheliegenden Landkreis Barnim Schule machen, denn die dort in der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft (BDG) Beschäftigten erhalten aktuell keinen Tariflohn und liegen mit ihren Gehaltsgefügen noch deutlich unterhalb des TVöD“, fordert Gewerkschafterin Heymer das Handeln von der Geschäftsführung der BDG sowie dem dortigen Landkreis ein. 

Für Rückfragen: Eva Heymer, ver.di-Gewerkschaftssekretärin, mobil: 0151 / 12 10 51 13.

 

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