Pressemitteilungen

Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte

Besondere Dienste

Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte

(162) 01.11.2018

Tarifverhandlungen für Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte vertagt 

Am gestrigen Mittwoch, dem 31. Oktober 2018 hat die erste Tarifverhandlung zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der WBM – Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbh über einen neuen Anwendungstarifvertrag stattgefunden. Sie ist nach intensiven Gesprächen ergebnisoffen auf den 07. November 2018 vertagt worden. 

Der bisherige, zum 31. Dezember 2017 gekündigte Tarifvertrag sah Abweichungen gegenüber dem branchenüblichen Flächentarifvertrag für die rund 380 Beschäftigten im Umfang von 2,5 Stunden die Woche mehr und eine zeitliche Verzögerung von einem Jahr bei der Entgelterhöhung vor. Dies macht für jeden Beschäftigten rund 3.500 Euro im Jahr aus. 

ver.di fordert eine sofortige Umsetzung der Tariferhöhungen aus der Fläche, die Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 37 Stunden pro Woche sowie den Ausgleich der finanziellen Verluste, die den Beschäftigten in den letzten Jahren entstanden sind. Darüber hinaus fordert ver.di eine Regelung ausschließlich für ver.di-Mitglieder. 

„Wir verbinden mit der zweiten Verhandlungsrunde die Hoffnung, dass sich die Arbeitgeberseite auf unsere Forderungen zu bewegt. Es kann nicht sein, dass die Kolleginnen und Kollegen in der WBM mehr arbeiten und weniger verdienen als ihre Kolleginnen und Kollegen in anderen landeseigenen Wohnungsunternehmen. Ein neuer Tarifabschluss muss diese Ungerechtigkeit endlich abschaffen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit muss auch in der Wohnungswirtschaft gelten“, sagt Carla Dietrich, ver.di-Verhandlungsführerin. 

Für Rückfragen: Carla Dietrich, ver.di-Verhandlungsführerin, mobil: 0170 / 17 71 263.

 

 

Pressekontakt

Pressestelle
ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg
Pressesprecher/in: Dr. Andreas Splanemann
Köpenicker Str. 30
10179 Berlin
presse.bb@verdi.de
Tel.: 030/8866-4111
Fax: 030/8866-4905