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Frisörhandwerk Brandenburg

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(105) 12.06.2018

Friseurhandwerk Brandenburg: Erstmals ver.di-Tarifvertrag für Auszubildende abgeschlossen 

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat sich erstmals mit dem zuständigen Landesinnungsverband auf einen Tarifvertrag für Auszubildende im Friseurhandwerk geeinigt. Ab dem 1. August 2018 erhalten Azubis im ersten Ausbildungsjahr 325 €, im zweiten Ausbildungsjahr 400 € und im dritten Ausbildungsjahr 470 € und liegen deutlich über den bisherigen in der Region branchenüblichen Ausbildungsvergütungen. Zum 1. August 2019 steigen die Beträge auf 360 € im ersten, 440 € im zweiten und 510 € im dritten Ausbildungsjahr. 

Des Weiteren sieht das Ergebnis Regelungen zur Wochenarbeitszeit und Urlaub vor. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Juli 2020 und kann vorzeitig fristlos gekündigt werden, wenn eine gesetzliche Mindestausbildungsvergütung in Kraft tritt, welche die Werte des Tarifvertrages übersteigt. 

„Die Vergütungen sind zum Vergleich zu anderen Branchen immer noch niedrig, für das Brandenburger Friseurhandwerk ist es aber ein sehr deutlicher Schritt. Ohne die vielen Azubis, die sich 2017 und 2018 in ver.di organisiert haben, wäre eine Regelung kaum durchsetzbar gewesen. Auch hat die Brandenburger Innung erkannt, dass dem Nachwuchsmangel nur mit besseren Bedingungen entgegnet werden kann“, so Benjamin Roscher, zuständiger Fachbereichsleiter. „Jetzt wird es Zeit, dass auch die Berliner Innung ihre Verweigerungshaltung aufgibt und endlich einen abschlussfähigen Tarifvertrag eingeht“, so Roscher weiter. 

Für Rückfragen: Benjamin Roscher, zuständiger ver.di-Fachbereichsleiter, mobil: 0151 / 236 16 889.

 

 

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