selbst/ständig/denken

in Berlin Brandenburg

Die vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ist in Berlin-Brandenburg ein starker Partner der Selbstständigen. Quer durch alle Berufe und Branchen kämpfen wir für bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen der Solo-Selbstständigen. Nur gemeinsam sind wir stark, deshalb vernetzen wir die Selbstständigen innerhalb und außerhalb von ver.di in Berlin und Brandenburg.

Seit 2016 gibt es eine Landeskommission Selbstständige (LKS) sowie monatliche Aktiven-Treffen.

Wir freuen uns auf neue Mitstreiter*innen -
meldet euch, wenn ihr mitmachen möchtet oder Fragen habt!

Wichtiger Hinweis

Informationen für eine Beratung von Kollegen*innen die zusätzlich Geld benötigen, oder die erwerbslos werden, gibt es eine telefonische Beratung auch für Selbstständige, die aufstocken. 

Alle Infos hier: erwerbslose-berlin.verdi.de/service/erwerbslosenberatung...

Organisationswahlen 2022/23: Mit vereinter Kraft

Selbstständige wählen ihre ver.di-Landeskommission am 12.Mai 2022

Die ver.di-Landeskommission Selbstständige hat den Termin für die Mitgliederversammlung zur Neuwahl der Landeskommission beschlossen. Sie wird am Donnerstag, 12.5.2022 stattfinden. Die satzungsmäßige Veröffentlichung findest du hier orgawahlen.verdi.de

Alle vier Jahre finden in ver.di die Organisationswahlen statt. ver.di ist eine Mitgliederorganisation, in der die Mitglieder entscheiden. Sie wählen bei den Organisationswahlen ihre Vertreter*innen, die dann die Politik und Entscheidungen der Gewerkschaft bestimmen. Welche Themen und Forderungen möchtest du einbringen? Möchtest du aktiv mitarbeiten sende uns eine Nachricht an selbststaendige.bb@verdi.de

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Mit vereinter Kraft
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Aktuelles von den Selbstständigen Berlin Brandenburg

Kontakt

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    Presseanfrage, politische Veranstaltungen, gewerkschaftliche Arbeit in Gremien oder Fragen zu Tarifauseinandersetzungen?

  • Janet Dumann

    Referentin der ver.di-Bezirks- und Landesbezirksleitung Berlin-Brandenburg

Selbstständigkeit braucht Solidarität in der Arbeitswelt

Dem Ideal, der fremdbestimmten Tätigkeit in einer hierarchischen Arbeitswelt zu entfliehen, kommt kaum etwas näher, als die unternehmerische Selbstständigkeit. Die allerdings ist nicht allein durch einen rechtlichen Status gegeben. Die gesuchte selbstständige Programmiererin trifft auf ein deutlich anderes Umfeld (und andere Optionen der freien Entfaltung) als der Kurierfahrer. -Dass ein Drittel der Solo-Selbstständigen es ist, weil die Perspektive auf eine andere Tätigkeit fehlt, muss sie nicht unglücklich machen, es spricht aber gegen die undifferenzierte Idealisierung der Erwerbsform. Wer nur vom Status her denkt, verliert das eigentliche Ziel, die Autonomie in der Arbeitswelt, leicht aus dem Blick.

Damit die Erwerbsform Selbstständigkeit ihre zweifellos großen Potenziale auf Selbstbestimmung realisieren kann, braucht es "Gute Arbeit" sowie gleichwertige Bedingungen und Einkommen in allen Erwerbsformen eines Berufs und vor allem leichte Übergänge zwischen abhängiger und selbstständiger Tätigkeit. Bei all dem hilft ein Umfeld des Verständnisses für andere Lebenslagen und ein Zusammenhalt aller Erwerbstätigen. Eine solidarische Gesellschaft auch in der Arbeitswelt.

Vielleicht ist deshalb ausgerechnet eine Gewerkschaft, die ver.di, heute die größte Mitgliederorganisation für Solo-Selbstständige, in der gegenseitige Hilfe, Beratung und Vernetzung selbstverständlich sind.

Text von Gunter Haake, ver.di-Bundesverwaltung Bereich Selbstständige

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