Besoldung

Zu zögerliche Besoldungsanpassung

Zu zögerliche Besoldungsanpassung

Zögerliche Besoldungsanpassung. Im Gegensatz zum Hauptpersonalrat, der sich für eine Besoldungserhöhung bereits im Januar 2019 ausgesprochen hatte, wird in Stufen bis 2021 die notwendige Anpassung in Berlin hinausgezögert (s. auch Tagesspiegel)

Dazu ver.di: „Die Gewerkschaft ver.di hat den Beschluss des Senats von Berlin zur Besoldungsanpassung für die Berliner Landesbeamtinnen und –beamten als halbherzig kritisiert. Zwar gebe es nun endlich eine Perspektive für die Kolleginnen und Kollegen. Jedoch hat der Senat die Chance verpasst, eine höhere Zufriedenheit in der betroffenen Beschäftigtengruppe herzustellen und mehr zur Steigerung der Attraktivität des Landesbeamt*innenverhältnisses beizutragen.

Wie der stellvertretende Landesbezirksleiter der Gewerkschaft, Roland Tremper, dazu erklärte, schaffe es der Senat leider immer wieder, trotz beschlossener Verbesserungen, Unzufriedenheit bei Betroffenen zu erzeugen. Das sei schlechtes Baustellenmanagement, so Tremper. Der Gewerkschafter pflichtete dem Berliner Hauptpersonalrat bei, der sich für Besoldungserhöhungen ab dem Jahr 2019 jeweils zum 1. Januar ausgesprochen hatte. Dies wäre eine Entscheidung gewesen, die zu deutlich mehr Zufriedenheit hätte führen können.