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studentische Beschäftigte an der TU

Bildung, Wissenschaft und Forschung

studentische Beschäftigte an der TU

(219) 23.11.2017

Polizeipräsenz gegen Aktion der studentischen Beschäftigten an der TU unangemessen

Etwa 150 studentische Beschäftigte demonstrierten im Rahmen der „Queen‘s Lecture“ an der TU Berlin am 20. November 2017 für einen neuen Tarifvertrag. Die ursprünglich von der englischen Königin gestiftete Vorlesung markiert den Höhepunkt des akademischen Jahres der Technischen Universität.

Die studentischen Beschäftigten machten mit kreativen Transparenten, Plakaten und Sprechchören zunächst auf dem Vorplatz und dann im Foyer des TU-Hauptgebäudes ihrem Unmut Luft.

Matthias Neis von der Gewerkschaft ver.di: „Wir waren unübersehbar und unüberhörbar, aber völlig friedlich. Umso geschockter sind wir über die völlig überzogene Präsenz von Polizei und Security. Eine öffentliche Hochschule kann sich gegenüber den eigenen Beschäftigten und Studierenden nicht verbarrikadieren wie in einem Hochsicherheitstrakt.“

Mehrere Dutzend Einsatzkräfte der Berliner Polizei sowie zahlreiche weitere Sicherheitskräfte der TU versperrten Zu- und Durchgänge im Gebäude und versuchten, die Demonstrierenden am Betreten der Universität zu hindern. Zum Teil kam es dabei zu tätlichen Übergriffen auf Protestierende. Im Anschluss an die Aktion wurden zudem zwei Teilnehmende kurzfristig von der Polizei festgesetzt.

„In der Art und Weise, wie das passiert ist, war das völlig überzogen“, stellt Udo Mertens fest, der für die GEW BERLIN die Tarifverhandlungen führt. Insgesamt zieht er aber ein positives Fazit: „Unsere Aktion war ein Erfolg. Wir lassen uns nicht einschüchtern und tragen den Protest lautstark und kreativ zu den Verantwortlichen. Ruhe bekommen die Hochschulleitungen erst, wenn sie endlich einen neuen Tarifvertrag mit uns abschließen.“ 

Für Rückfragen: Matthias Neis, ver.di-Bundesverwaltung, Leitung Bundesarbeitsgruppen Hochschulen, Forschung, ABD, Fachbereich Bildung, Wissenschaft und Forschung, Tel.: (0)30 6956-2006

 

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