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(64) 09.04.2018

Berlin brennt: Feuerwehr Aktion geht in die dritte Woche  

Die Feuerwehraktion „Berlin brennt“ geht jetzt in die dritte Woche. Seit dem 26. März 2018 stehen rund um die Uhr Berliner Feuerwehrleute mit einer Feuertonne vor dem Roten Rathaus in Berlin-Mitte, um auf die brenzlige Situation bei der Feuerwehr aufmerksam zu machen. 

„Es gibt zu wenig Personal, die Besoldung ist schlecht, die Wachen sind marode. Es ist höchste Zeit, dass der Senat reagiert und die massiven Probleme anpackt“, so Roland Tremper, stellvertretender ver.di-Landesbezirksleiter. Eine Lösung des Feuerwehrkonfliktes ist derzeit allerdings nicht in Sicht. Der Regierende Bürgermeister weilt in Jordanien und die Senatsgeschäfte laufen nach einer Osterpause erst langsam wieder an. 

„Dieses auf-Zeit-Spielen strapaziert die Geduld der protestierenden Feuerwehrleute. Das könnte ein Spiel mit dem Feuer sein“, so Roland Tremper. Die Aktion erfahre unglaublich viel Solidarität aus allen Bereichen des öffentlichen Dienstes. Die rigorose Sparpolitik der vergangenen Jahre hat in vielen Behörden und Dienststellen drastische Schäden verursacht, die sehr oft zulasten der Beschäftigten gehen. „Wenn der Senat nicht bald reagiert und ernsthaft und zielorientiert mit den Feuerwehrleuten verhandelt, droht eine Ausweitung des Protestes zum Flächenbrand“, sagte Roland Tremper. 

ver.di setzt darauf, dass mit Gesprächen und Verhandlungen der Konflikt gelöst wird. „Wir sind gesprächsbereit“, betonte Roland Tremper. 

 

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