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Charité Facility Management

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Charité Facility Management

(134) 17.07.2017

Entscheidung zur Charité Facility Management - ver.di: erster Schritt, aber wo bleibt die Perspektive?

Am Mittwoch, den 12. Juli 2017, hat der Aufsichtsrat der Charité beschlossen, die Kooperation mit den privaten Anteilseignern bei der Charité Facility Management (CFM) zu beenden und einen „Grundlohn“ von 11 Euro bei der CFM einzuführen. 

„Es ist gut, dass die Beteiligung der privaten Anteilseigner beendet wird. Die Einführung eines „Grundlohns“ würde Gehaltssteigerungen bei den unteren Entgeltgruppen bringen. Allerdings kann das nur ein erster Schritt sein. Der Beschluss des Aufsichtsrats fällt hinter die Ankündigungen der Senatskoalition zurück“, erklärt ver.di Verhandlungsführer Kalle Kunkel. 

Die Senatskoalition hatte im Koalitionsvertrag angekündigt, sich für eine Angleichung der Löhne an den TVöD einzusetzen. Der Regierende Bürgermeister hatte in einem Interview eine Angleichung in mehreren  Schritten angekündigt. „Die Beschäftigten brauchen die Sicherheit, dass diese Ankündigungen auch umgesetzt werden. Für uns ist nicht verständlich, warum die weitere Perspektive der Lohnentwicklung in dem Aufsichtsratsbeschluss keine Rolle spielt“,  erklärt Kunkel abschließend. 

Für Rückfragen: Kalle Kunkel, ver.di Verhandlungsführer, kalle.kunkel@verdi.de; 0160-25 25 906

 

 

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