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Berliner und Brandenburger Einzelhandel

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Berliner und Brandenburger Einzelhandel

(136) 20.07.2017

Sperrfrist bis Freitag, 21.7.2017, 5.00 Uhr
Am Freitag Streik im Berliner und Brandenburger Einzelhandel 

ver.di ruft die Beschäftigten des Einzelhandels der Region zu einem Streik am Freitag, dem 21. Juli 2017 auf. Betroffen sind Betriebe der Unternehmen Galeria Kaufhof, Kaufland, H & M, Rewe/Penny, Thalia, IKEA, real und Zara. Zentraler Streikort ist der Alexanderplatz vor dem Kaufhof. Die Versammlung beginnt gegen 9.00 Uhr und wird ca. 12.00 Uhr beendet sein. ver.di rechnet mit 500 bis 600 Teilnehmenden. 

Die bisherigen zwei Tarifverhandlungen mit dem Handelsverband für die Region haben gezeigt, dass ver.di- und Arbeitgeberpositionen sehr weit voneinander entfernt sind. So boten die Arbeitgeber für die Erhöhung von Löhnen und Gehältern und Ausbildungsvergütungen tabellenwirksame Erhöhungen von gerade einmal 2,0 Prozent nach zwei Monaten ohne Erhöhung für das erste Jahr bei einer 24-monatigen Laufzeit. Für das zweite Jahr boten sie 1,8 Prozent Erhöhung der Tabelle an. Die in der ersten Tarifverhandlung noch angebotenen zusätzlichen Einmalbeträge von 150 € je Tarifjahr wurden zurückgezogen. 

ver.di fordert hingegen die Erhöhung der Vergütungen um einen Euro je Stunde Arbeitszeit, was einer Erhöhung von etwa 6,6 Prozent entspricht. Die Ausbildungsvergütungen sollen um 100 € monatlich erhöht werden. Für die Tarifverträge soll gemeinsam die Allgemeinverbindlichkeit beantragt werden. ver.di-Mitglieder sollen eine exklusive Einmalzahlung von 300 € jährlich erhalten. 

Für Brandenburg geht es außerdem um die Angleichung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld an das Berliner Niveau. Verkäuferinnen in Brandenburg erhalten immer noch mehr als 420 Euro jährlich weniger. 

Im Einzelhandel der Region sind insgesamt 231.000 Beschäftigte tätig, davon in Berlin 147.000 und in Brandenburg 84.000. 

Für Rückfragen: Erika Ritter, ver.di-Verhandlungsführerin, mobil 0172 3977 100.

 

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