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(21) 02.02.2018

Tarifverhandlungen am Klinikum Barnim „Werner Forßmann“ 

Am gestrigen Donnerstag, dem 1. Februar 2018 begannen am Werner Forßmann-Krankenhaus in Eberswalde die Tarifverhandlungen für die rund 720 Beschäftigten des nichtärztlichen Personals. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um acht Prozent bezogen auf eine Laufzeit von 12 Monaten, die stufenweise Anpassung des Entgeltniveaus auf das des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD) bis 2021 sowie eine Vorteilsregelung für ver.di-Mitglieder. 

„Das Werner Forßmann-Krankenhaus steht sehr gut da und plant große Investitionen. Gleichzeitig liegt die Lohnschere zwischen der Bezahlung am Werner Forßmann-Krankenhaus und kommunalen Krankenhäusern im Öffentlichen Dienst (TVöD-K) derzeit bei ca. 20 Prozent. Das ist nicht vermittelbar und nicht zu rechtfertigen. Die Beschäftigten erwarten daher deutliche und zügige Erhöhungen der Löhne und Gehälter und eine Perspektive, wann diese riesige Lohnschere geschlossen wird“, erklärt der ver.di-Verhandlungsführer Ivo Garbe. 

Der Verhandlungsauftakt wurde mit einer Pausenaktion „Gemeinsam Herz zeigen für ein kräftiges Vergütungsplus“ begleitet, an der mehr als 150 Beschäftigte teilnahmen.

ver.di sieht schwierigen Verhandlungen entgegen, da die Positionen von Gewerkschaft und Arbeitgeber noch sehr weit auseinanderliegen. ver.di erwartet für die nächste Verhandlungsrunde am 14. Februar 2018 ein verhandlungsfähiges Angebot. 

Für Rückfragen:
Ivo Garbe, ver.di-Verhandlungsführer und zuständiger Gewerkschaftssekretär, mobil: Tel. 0151 / 52016526

 

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