Selbstständige

Berliner Selbstständigentag 2017

Landeskommission Selbstständige

Berliner Selbstständigentag 2017

Erster Selbstständigentag gut nachgefragt

Ein Vortrag, drei Workshops und jede Menge Zeit sich auszutauschen und zu vernetzen: Das war der erste Selbstständigentag im ver.di-Bezirk Berlin-Brandenburg. Insgesamt 55 Kolleginnen und Kollegen haben am 04.09. diskutiert, sich informiert und ihre Themenwünsche für die Zukunft formuliert.

Zu Beginn des Tages hat Veronika Mirschel, die Leiterin des Referats Selbstständige in ver.di, einen kurzen Einblick in die Aktivitäten des Referats und des Beratungsnetzwerks mediafon gegeben. Thema war die wachsende Bedeutung der Selbstständigen und deren Wahrnehmung in der Organisation.

In der Abschlussrunde gab es überwiegend positives Feedback zum Tag. Besonders die Gelegenheit, Kontakt zu anderen Solo-Selbstständigen herzustellen wussten die Teilnehmenden zu schätzen und hätten gerne noch mehr davon gehabt.

Die LKS sagt: Vielen Dank für’s Kommen!

Workshop: Interessenvertretung - auch für Solo-Selbstständige!

Uns ging es zunächst darum, ins Gespräch darüber zu kommen, welche Formen der Interessenvertretung Solo-Selbstständiger es gibt. Unter den Teilnehmenden waren beispielsweise zwei VertreterInnen von Berufsverbänden, die aus ihrer Arbeit berichtet haben.

Wir konnten das Beispiel der solo-selbstständigen VHS-DozentInnen beitragen, die gerade für einen Tarifvertrag kämpfen. In der Diskussion haben wir Punkte zusammengestellt, die Kolleginnen und Kollegen, die Solo-Selbstständige organisieren wollen, in den Blick nehmen sollten: Dazu gehört beispielsweise, Festangestellte und Betriebs- und Personalräte für Selbstständigenthemen zu sensibilisieren und auf allen Ebenen nach MitstreiterInnen zu suchen.

Wir freuen uns auf die Fortsetzung des Austauschs!

Annette und Ute

Workshop: Selbstmarketing und Akquise

Wir sammelten Einfälle zum Thema und diskutierten diese und ergänzten sie im Verlaufe des diskursiven und erkenntnsibringenden Austausches.

Es kamen dabei die unterschiedlichen Erfahrungen der einzelnen Leute aus den verschiedenen Branchen zur Sprache. Die wichtigste Erkenntnis war wohl, dass sehr unterschiedliche Wege zu einer guten oder besseren Auftragslage führen können, es keinen Königsweg gibt und sich innerhalb der Branchen jeweils eigene Gepflogenheiten für die Selbstdarstellung und -vermarktung und Akquise entwickelten. Wichtig war der Austausch, das Gewichten der einzelnen Tipps und Ideen und für die Anfänger*innen die Hinweise, wie begonnen werden kann.

Es konnte - auch wegen der kürze der zur Verfügung gestandenden Zeit - kein Individualcoaching durchgeführt werden, was die allermeisten Teilnehmenden auch antizipierten und auch akzeptierten.

Die positiven Rückmeldungen, die wir - Chantal und ich - bekamen, ehrten und freuten uns.