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Berliner öffentlicher Dienst: ver.di stimmt Eckpunkten zuIm Tarifkonflikt des Berliner öffentlicher Dienst hat die ver.di-Mitgliederbefragung ein deutliches Ergebnis gebracht, das Verhandlungsergebnis wird angenommen. Mit der Zustimmung der Gewerkschaften ist der Weg zur Fortsetzung der Tarifverhandlungen geebnet. „Jetzt geht es um die Einzelheiten“, sagt Verhandlungsführerin Astrid Westhoff. Zeitnah werden die Gewerkschaften darüber beraten und dem Land einen Verhandlungsfahrplan vorschlagen. Die spezielle Situation der Erzieherinnen und Erzieher wird dabei eine große Rolle spielen. Bedingt durch unterschiedliche Interessenlagen war das Maß der Zustimmung bei den einzelnen Gewerkschaften verschieden. In der Mitgliederbefragung erklärten sich 59,3 Prozent der ver.di-Mitglieder für eine Annahme des Ergebnisses, bei der GEW waren es 78,3 Prozent und bei der GdP 90,5 Prozent. Die Tarifkommission der IG BAU hat mehrheitlich die Annahme beschlossen. Auch bei ver.di lag die endgültige Verantwortung für Annahme oder Ablehnung bei der ver.di Tarifkommission, die sich aus Mitgliedern der Bezirksämter, Kita-Eigenbetriebe und Senatsverwaltungen zusammensetzt. In der Nacht vom 8./9. Februar 2010 war zwischen den Gewerkschaften und dem Senat von Berlin ein Verhandlungsergebnis erzielt worden. Bis zum 5. März haben die beteiligten Gewerkschaften ihre Mitglieder zu den ausgehandelten "Eckpunkten" befragt. Übernahme von Azubis im Berliner öffentlichen Dienst: Senat legt nach Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit hat ver.di verbesserte Regelungen zur Übernahme von Auszubildenden im Berliner öffentlichen Dienst angeboten. Im Nachgang zu den mit den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes am 9. Februar 2010 ausgehandelten Eckpunkten soll es jetzt einen Nachschlag für die Azubis geben. Wowereit teilte mit, dass im unmittelbaren Landesdienst – ohne die Berufsausbildungen der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung – jährlich rund 500 Azubis ihre Ausbildung abschließen. Der Senat sei bereit, in den Jahren 2010 und 2011 jeweils 300 Azubis zu übernehmen. In 2010 sollen 260 befristet und 40 auf Dauer eingestellt werden, im darauf folgenden Jahr 250 befristet und 50 auf Dauer. Die Abschlussnote soll ein wichtiges Indiz bei der Übernahmeauswahl sein. “Wir begrüßen die Initiative des Senats, die in die richtige Richtung geht. Der Berliner öffentliche Dienst benötigt dringend junge, gut ausgebildete und motivierte Nachwuchskräfte“, sagte Susanne Stumpenhusen, ver.di-Landesbezirksleiterin. Die Abstimmung der Gewerkschaftsmitglieder über die ausgehandelten Eckpunkte läuft noch bis zum 5. März 2010. Tarifverhandlungen für den Berliner öffentlichen Dienst: |







